So sieht`s aus in DE: Wirklich
zum Kotzen:: Mal was ganz Anderes:
14.07.2026
Endlich
Energiewende auf La Palma?
Stromausfälle auf La Palma, durch das Kraftwerk "Los Guinchos"
und hoffnungslos veraltete Netze als Schwachstellen. Unzureichende Wartung der
Anlagen und die schleppende Anpassung an neue Anforderungen begünstigten die
Ausfälle. Die Verteilungsinfrastruktur gilt als veraltet und nicht auf
Einspeisung erneuerbarer Energie vorbereitet. Eine Modernisierung wird als
Voraussetzung für mehr Unabhängigkeit gesehen. La Palma Renovable und die
Energiegemeinschaft Energía Bonita treiben jetzt Projekte für
gemeinschaftlichen Eigenverbrauch voran, obwohl die nötigen Rahmenbedingungen
viel zu spät kamen.
Man möchte die Energiewende, aber es gibt Hürden vor dem Ausstieg aus
fossilen Brennstoffen. Dafür braucht es dezentralen Ausbau, digitalisierte
Netze und öffentliche Kontrolle. Als zentrales Problem gilt, dass ein
italienischer Konzern das System dominiert und andere Interessen verfolgt als
die lokalen Nutzer. Die Eigentumsverhältnisse im Stromsystem gelten als Kern
des Problems. Der Großteil der Erzeugungsanlagen, darunter Los Guinchos, gehört
Enel, einer Tochtergesellschaft der italienischen Regierung. Lediglich die
66-kV-Leitung zwischen Los Guinchos und dem Valle gehört Red Eléctrica
Española. Die dominierende Stellung von Endesa, die zu Enel gehört, hat
Initiativen für gemeinschaftlichen Eigenverbrauch ausgebremst. Seit langem gibt
es diesen Widerstand und wurde, warum auch immer, quasi resignierend
hingenommen. Da ist er wieder, der Schelm, der Böses dabei denkt.
Investoren erlitten dadurch finanzielle Verluste, heisst es. Na, und? Auch
die Energieversorgung, wie Wohnraum, Wasser und Grundnahrungsmittel gehören nun
mal nicht in die Hände von gierigen Investoren, denen die Allgemeinheit
hintenrum vorbeigeht, die nur maximale Gewinne einfahren wollen. Da gehören
Möglichkeiten zu bevölkerungsdienlicher Regulierung in die Hände aller
europäischen Regierungen. Auch hier grinst einmal mehr der Schelm...
30.06.2026
3,5Milliarden
€ (in Worten drei-komma-fünf Milliarden)…
...für
ein weiteres Gerät, um im Universum ein wenig herumzugucken:
Das TMT (Thirty Meter Telescope)!!!
Eigentlich sollte das auf Hawaii gebaut werden. Aber das wird sich wohl
erledigen, denn dort gibt es seit Jahren Proteste der Ureinwohner, die den Berg
Mauna Kea als heilig betrachten, was per se zwar völliger Schwachsinn ist, aber
dergleichen Unfug kennt man ja von anderen, sog. Weltreligionen, zu Genüge.
Hinzu kamen drastische Budgetkürzungen der US-Regierung unter Trump, weshalb
die National Science Foundation (NSF) das Projekt offiziell aus der finalen
US-Förderphase gestrichen hat. Hawaii ist quasi raus.
Das GRANTECAN (Gran Telescopio Canarias) – aktuell das größte optische
Teleskop der Welt - auf La Palma, galt bisher als die absolute Speerspitze der
Weltraumforschung, ist aber offenkundig schon seit Jahren nicht mehr genug.
Hinter den Kulissen brodelt ein astronomischer Wirtschaftskrimi, bei dem es um
nichts Geringeres geht, als die Zukunft der Astronomie auf der Nordhalbkugel.
Das TMT also muss her – ein Megateleskop mit einem 30-Meter-Spiegel.
Und wer steht mit offenen Armen und einem breiten Lächeln bereit? Richtig,
Spanien und La Palma! Zu den bereits angekündigten 400 Millionen Euro Fördergeldern
legt der Staat nun eine Schippe drauf. Dank einer Garantie für ein Darlehen der
Europäischen Investitionsbank steht ein Gesamtpaket von sagenhaften 1 Milliarde
Euro im Raum, falls das Megateleskop an unserem Observatorium installiert wird.
Die Gesamtkosten für das geplante Thirty Meter Telescope (TMT) werden auf rund
3,5 Milliarden Euro geschätzt.
Und wofür genau braucht das die Menschheit?? Gibt es wirklich nichts
Wichtigeres, als herauszufinden, wo sich die älteste Galaxis befindet? Was, in
3Teufels Namen, bringt es der Menschheit zu wissen wie schnell sich das
Universum ausdehnt?? Was haben wir davon, Näheres über Schwarze Löcher zu
erfahren, ganz zu schweigen von einer Raum-Zeit-Krümmung?? Was bedeutet es zu
wissen vor wieviel Milliarden Jahren, Milliarden von Lichtjahren entfernt eine
Supernova alle ihre Trabanten hat verglühen lassen?? Im Grunde werden schon
seit Jahrzehnten Unsummen für die Befriedigung der Neugier einer ganzen Phalanx
von Universumswissenschaftlern rausgehauen, nur damit diese mit irren Mengen an
Informationen aufwarten können, in denen nicht ein Hauch von praktischem Nutzen
für die Allgemeinheit zu erkennen ist. Das wird ALLES von Steuergeldern
finanziert, die man anderswo viel sinnvoller einsetzen könnte.
Okay, zu wissen, wann der nächste gravierende Meteoriteneinschlag sein
könnte, ist, zugegebenermaßen, nicht ganz unwichtig, wenn daraus die
notwendigen Maßnahmen resultieren, um dieser Apokalypse zu entgehen. Dem ist
wohl so, hoffentlich - sagt man....auf den Erlebensfall kann ich allerdings
verzichten. Zu wissen, wann uns der nächste richtig heftige Sonnensturm
erwischen wird, ist ebenfalls von Belang, vorausgesetzt man ersinnt
funktionierende Möglichkeiten, die Allgemeinheit rechtzeitig zu warnen, um
Maßnahmen zu treffen, das Schlimmste zu verhindern. Es bleiben ca. 8 Minuten,
um alle Stecker zu ziehen. Tja, ich bin gespannt.
Es stimmt zwar, dass in den vergangenen 50 Jahren unglaubliche technische
Weiterentwicklungen stattgefunden haben, aber dass es dereinst Antriebstechnologien
geben wird, die Entfernungen von zig, oder gar Hunderten von Lichtjahren
bewältigen, erachte ich als so realistisch, wie die Entdeckung eines parallelen
Universums. Sogar noch unrealistischer als die rechtzeitige (inzwischen wohl
gescheiterte) evolutionäre Entwicklung eines menschenähnlichen Individuums, das
nicht, von dumpfer Brutalität und Gier getrieben, den eigenen Lebensraum
mitsamt zig-tausender Lebewesen zerstört. Vorher fliegt uns, so oder so,
Yellowstone um die Ohren.....
06.06.2026
Kanaren-Urlaub
- zwischen Ignoranz und Unverschämtheit
"Tourist go home"-Schmierereien sorgen für Empörung. Doch
mitunter sind Urlauber selbst schuld.
Es gibt Verhaltensweisen, da bleibt einem die Spucke weg. Neulich etwa
meldete sich in einem Teneriffa-Forum ein Nutzer zu Wort. Sein erster Beitrag,
keine weitere Vorstellung, sofort eine unverschämte Forderung: „Hallo, meine
Frau und ich kommen mal wieder…“. Dass man mit Hund reist, ergab sich lediglich
aus der Überschrift. Der Einzeiler endet mir der Frage: „Wer könnte uns vom
Flughafen nach Puerto fahren?“ Nicht einmal der Hinweis, ob es Tenerife Norte
oder Tenerife Sur ist. Na, logo, irgendjemand wird sich schon finden, der zwei
Wildfremde KOSTENLOS herumkutschiert. Schließlich ist man ja „mal wieder da“
und bringt seine Kohle auf die Insel.
Solche Anfragen sind kein Einzelfall. Sie stehen exemplarisch für eine
Sorte Tourist, der die Insel nicht als Lebensraum anderer Menschen begreift,
sondern als eine Art All-Inclusive-Zone. Eine menschliche Infrastruktur, die
durch die Buchung automatisch mit in Anspruch genommen wird. Wer wirklich
jemanden braucht, der ihn vom Flughafen abholt, findet ihn sicher. Entweder
durch das Einhalten der nötigsten Höflichkeitsformen oder anhand der
Aufschrift: „Taxi“ oder „Guagua“ (Linienbus).
Wer glaubt, das sei übertrieben, sollte bei einem nächsten Besuch einen
Blick in den Alltag werfen:
Auf allen Inseln schlendern Menschen in Badehose oder Bikini durch den
Supermarkt, als sei die Obstabteilung eine Erweiterung des Hotelpools. In
Restaurants erscheinen Gäste mit nacktem Oberkörper und wundern sich, warum die
Bedienung nicht in Begeisterungsstürme ausbricht. Höflichkeitsfloskeln wie
„Hola“ oder „Gracias“ scheinen für manche Besucher exotischer zu sein als mancher
Papagei im Loro Parque. Besonders eindrucksvoll wird’s, wenn Anspruchsdenken
und Ahnungslosigkeit sich die Hand reichen. Ein ausgebuchtes Restaurant, die
meisten Tische reserviert, die Wirtin jongliert zwischen Küche und Chaos. Da
sieht ein Touri zwei Tische à vier Personen, schiebt sie ungefragt zusammen, da
man zu fünft ist, und blockiert damit drei Sitzplätze, die das Lokal dringend
bräuchte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich auch hier um Mitglieder der
allseits beliebten „Liegestuhlbelegerfraktion“ handelt.
Als die Wirtin zurecht verärgert reagiert, ist der vor Ignoranz glühende
Gast empört. Er versteht nicht, dass er gerade nicht nur Möbel verrückt,
sondern auch Abläufe und Reservierungen durcheinandergebracht hat. Fremdscham
für die Landsleute wird in solchen Momenten zum natürlichen Reflex. Dabei ist
eines wichtig: Die Kanarios wissen sehr genau, dass ihre Insel vom Tourismus
lebt. Sie wissen, dass Hotels, Bars und Geschäfte ohne Besucher nicht
existieren könnten. Doch sie wissen ebenso, dass es Grenzen gibt. Grenzen des
Respekts, der Rücksichtnahme, der elementaren Höflichkeit.
Werden diese Grenzen täglich überschritten, ist es doch nicht gänzlich
unverständlich, wenn an Häuserwänden plötzlich Graffiti auftauchen, wie
„Tourist go home“ und ähnliche Schmierereien. Ein Ausdruck von Frust darüber,
dass manche Besucher sich benehmen, als gehöre ihnen die Insel – und die
Einheimischen gleich mit. Natürlich gibt es Hilfsbereitschaft und
Freundlichkeit. Doch Hilfe ist ein Angebot, kein Anspruch.
Hier also die Botschaft an jene, die mit solchen Anfragen in Foren
auftauchen, im Restaurant wie selbstverständlich Möbel verrücken oder halbnackt
im Supermarkt stehen: Respekt ist keine
wählbare Option, sondern wichtige Voraussetzung. Mehr Rücksicht, mehr Demut
und Realitätssinn wären als Gast
durchaus angebracht. Dergleichen Halbaffen sind freilich die Minderheit, aber,
wie andernorts auch, allzu gegenwärtig.
20.05.2026
Ferienwohnungen
– der stille Kolonialismus
(gefunden
auf CANARIASAHORA)
LESERMEINUNG
(Susana Ramos Almeida)
Wissen Sie, wie viele Ferienwohnungen es in Santa Cruz de La Palma gibt?
266 Ferienwohnungen. Wissen Sie, wie viele Mietwohnungen es gibt? Eine, EINE
einzige Wohnung in der gesamten Hauptstadt. Ferienwohnungen zeigen die neue
Klassengesellschaft, sie sind die Rückkehr ins 19. Jahrhundert, sie sind das,
was dich immer reicher oder immer ärmer machen wird, sie sind der neue
Kolonialismus. Sie sind das, was Hawaii widerfahren ist, was bereits auf den
Balearen passiert ist und was schon seit geraumer Zeit hier bei uns passiert,
in jedem Winkel der Kanarischen Inseln.
19.05.2026
Ein
schwimmendes Sicherheitszentrum
Mit einem hochmodernen Patrouillenboot der span. Guardia Civil, das mit mit
einer Länge über alles von 82 Metern und einer Breite von rund 13 Metern eher
einer Fregatte gleicht, ist den Behörden auf hoher See ein gigantscher Schlag
gegen die Drogenmafia gelungen. Es gelang ein verdächtiges Frachtschiff
abzufangen, mit wahrlich historischem Ergebnis:
Fast 40(vierzig) Tonnen Kokain konnten sichergestellt werden, bevor
sie den europäischen Markt erreichten. Das mit rund 35 Millionen Euro, zu 90% aus
dem EU-Fonds für innere Sicherheit finanzierte Schiff, dürfte seine Baukosten
damit amortisiert haben... 40 Tonnen Kokain!!! Wieviele Kubikmeter, respektive
LKWs, werden das wohl sein? Wieviele Euros oder Dollars hätten die gebracht?
Unfassbar!
Der größte Schlag gegen diese Bastarde wäre jedoch mit Sicherheit eine
vollkommene Straffreiheit gegen jedweden Drogenmissbrauch. Jeder, der sowas
konsumieren und sich damit zugrunde richten will, sollte das ungestraft tun
dürfen. Einzige Einschränkung: Folgen eines Missbrauchs sind nicht im
Gesundheits- und Sozialsystem abgedeckt. Dergleichen sollte auch bei
Alkoholmissbrauch gelten.
Keine
Drogenkriminalität mehr, nur eine sehr sichere Form natürlicher Auslese.
Was
soll daran schlecht sein?
23.04.2026
Zoll-Prozess
auf den Kanaren: Wenn Kafka Pakete zustellen ließe
Wer auf den Kanaren lebt und Pakete aus dem Ausland empfängt, weiß: Die
Zollabwicklung ist kein logistisches Verfahren, sondern eine Übung in Ausdauer,
Technikvertrautheit und gelegentlichem Wahnsinn.
Der Protagonist: Ein harmloses Päckchen mit einem Warenwert weit unter der
Freigrenze von 150 Euro. Warenwert ca.20€!!! Man muss schon als Absender
innerhalb der EU eine Zollinhaltserklärung ausfüllen (was ist drin, mit welchem
Gewicht, welcher Anzahl, zu welchem Kaufpreis). Porto für ein kleines
2kg-Päckchen ca. 20€.
Der Ort: Eine Insel mit einem Verwaltungsapparat, der es mit jeder
literarischen Dystopie aufnehmen könnte. Was sich bei der Einfuhr eines Pakets
nach Teneriffa abspielt, hätte Franz Kafka nicht besser inszenieren können. Der
Ablauf gleicht einem Protokoll aus dem Ministerium für Geduld: Zunächst erreicht den Empfänger eine E-Mail
des Zolls. Sie ist nüchtern formuliert, hat einen Anhang: ein auszufüllendes
Formular. Zusätzlich werden weitere Dokumente gefordert: Die Rechnung des
Händlers, die Zahlungsbestätigung samt Nachweis, dass der Betrag tatsächlich
beglichen wurde, sowie die NIE-Nummer des Empfängers, die spanische
Identifikations- und Steuernummer für vor Ort lebende Ausländer. Alles müsse
eingescannt und per E-Mail zurückgesendet werden – ein digitaler Papierkrieg in
HD.
Nach Prüfung folgt eine erste E-Mail mit der Mitteilung, dass die
eingereichten Unterlagen korrekt seien. Gleichzeitig wird eine weitere
Nachricht angekündigt. Sie kommt tatsächlich wenige Tage später – mit der
Aufforderung, 5,20 Euro Zollgebühr beim Postamt zu entrichten. Doch das ist nur
ein Zwischenschritt!!! Denn, dort wird der Barcode der Forderung gescannt,
bezahlt, quittiert und mit der NIE-Nummer abgeglichen. Doch statt der
Zustellung verlangt der Zoll nun auch den Zahlungsbeleg – erneut per Scan. Als
wäre der Beweis der eigenen Existenz nötig, trifft – mit bemerkenswerter
Verspätung – das ursprüngliche Formular zusätzlich per Einschreiben ein. Das
einst digitale Dokument ward nun materialisiert: Auf Papier, als ob sich
das System noch einmal vergewissern möchte.
Der Status des Pakets? Unbekannt! Vielleicht wird es noch final
freigegeben, vielleicht steht es irgendwo zwischen Büro und Lager und sinniert
darüber, was es falsch gemacht haben könnte. Nach einigen Tagen, liegt
schließlich eine Benachrichtigung im Briefkasten. Der Empfänger könne,
natürlich unter dann zum dritten Mal bekanntgegebener NIE-Nummer, die Sendung
abholen.
Wer ein Paket auf die Kanaren bestellt, sollte nicht nur Geduld, Drucker
und einen funktionierenden Scanner besitzen, sondern auch einen Sinn für
kafkaeske Ironie. Denn manchmal ist die größte Herausforderung nicht der
Transportweg, sondern die finale Reise durch die lokale Bürokratie am
Zielort.
Absolut
kafkaeske Ironie!!
Wer
also Langzeit-Überwinterer kennt,....
03.04.2026
Die
Inselregierung setzt große Buchungsplattformen außer Kraft
Internationale Buchungsplattformen wie etwa Airbnb und Booking sollen ihre
Angebote für Unterkünfte auf La Palma mit sofortiger Wirkung auf unbestimmte
Zeit unsichtbar schalten. Ziel dieser Maßnahme: die Kontrolle über die
touristische Vermarktung der Insel wieder stärker in lokale Hände zu legen und
gleichzeitig die Qualität der Angebote zu sichern. Gefordert wurde, sämtliche
Inserate für Ferienunterkünfte auf La Palma vorübergehend aus den
Suchergebnissen zu entfernen – sowohl für nationale als auch internationale
Nutzer. Profitieren dürften lokale Anbieter, die ihren Sitz auf der Insel haben
und bereits seit Jahren eng mit Eigentümern vor Ort zusammenarbeiten. Einnahmen
aus der touristischen Vermietung sollen künftig verstärkt auf der Insel
verbleiben und hier auch versteuert werden. Es geht darum, Wertschöpfung vor
Ort zu sichern und nicht an internationale Konzerne abfließen zu lassen. Für
Vermieter ändern sich lediglich die Vertriebswege.
Auch eine individuellere Betreuung der Gäste sowie eine bessere Abstimmung
auf die Besonderheiten der Insel ist so besser machbar. Hauseigentümer mit
eigenen Webseiten könnten von einer solchen Entwicklung profitieren, da direkte
Buchungen an Bedeutung gewinnen und die Abhängigkeit von großen Plattformen
sinken würde. Eine längst überfällige Chance, den Tourismus auf La Palma langfristig
nachhaltiger und unabhängiger zu gestalten. Weitere Maßnahmen könnten/sollten
folgen – darunter eine bevorzugte Listung lokaler Anbieter in Suchmaschinen
sowie ein „Inselbonus“ für direkt gebuchte Unterkünfte. Die Nachfrage entsteht
doch ohnehin durch die Insel selbst – nicht durch Plattformen. Willige Gäste
werden ihre Unterkunft so oder so finden.
Ob DAS unwidersprochen bleibt, wird man sehen. airbnb backen derzeit, aus
bekannten u. nachvollziehbaren Gründen, eh kleinere Brötchen, und booking u.
Co. sind eher nicht davon betroffen, weil sie mit internationalen Hotelketten
arbeiten. Man darf gespannt sein.
17.03.2026
Ja,
ja, die Sache mit dem Völkerrechtsbruch
Da macht er mal etwas beinahe richtig, der Großfürst aus USA, indem er
diese brutalen, hochgradig irren Windelköpfe endlich auszumerzen versucht, da
lamentieren die Gutmenschen aus Europa wieder mal wegen Völkerrechtsbruch
herum. Den einen Großfürsten haben sie zur Fahndung ausgeschrieben, den anderen
nicht. Ja, wo bleibt denn da der Proporz??
Überhaupt: Was für eine grandiose Idiotie, einem Aggressor, a la Putin oder
Trump oder irgendeinem anderen autokratischen Fundamentalisten, Regeln
auferlegen zu wollen, wie denn nun ein ganz ordentlicher Krieg zu führen sei,
unter selbstverständlicher Beachtung eines Völkerrechts... Sowas führt
günstigstenfalls zu einem diabolischen Grinsen, oder doch eher zu einem müden
Arschrunzeln??
Dergleichen Lamentier-Klientel soll man auch noch allen Ernstes ernst
nehmen? Wie man von Anfang an den Ukrainekrieg „begleitet“ hat, war ja schon
schlimm genug. Und nun sind es auf ein Neues die Amis, die mit Sicherheit
wieder ein weiteres Chaos zurücklassen. Auf die Weigerung einer europäischen
Beteiligung zur Beseitigung dieses wirklich sehr ernsten Mullah-Problems könnte
die Einstampfung jedweder weiteren Unterstützung für die Ukraine seitens der
USA folgen. Das ist leider noch viel mehr ein europäisches Dilemma. Ohne
Zugeständnisse des einen Irren wird eben dieses Westeuropa der kranken Willkür des
anderen Irren rettungslos ausgeliefert...
Die Wandlung vom "sapiens" zum "idiotens" hat ja schon
vor Langem begonnen, aber man arbeitet immerhin weltweit durchgängig und recht
gewissenhaft an Grundlagen zu weiterer Anpassung.
Ich
möchte hiermit "Idiotus maximus" zur Diskussion stellen!!
Und
was machen derweil die Öl-Bosse in Deutschland?
„Juhuu,
ein Krieg! Unsere Gelegenheit für NOCH MEHR MAMMON!!"
Das oder Ähnliches ist sicher der meistgebrauchte „Betreff“ in
entsprechenden Kommunikationsmedien. Na, logo, sie geben einmal mehr die
gierigen Kriegsgewinnler und man lässt sie - einmal mehr – dumpfblöde gewähren.
Ja, freilich gelten auch in einem solchen Fall die Regeln von Angebot und
Nachfrage, nicht nur bei Wohnungsnot. Das lernt man immerhin schon auf
Hochschulen - dann kann das doch nicht SO verkehrt sein... Ganz zu schweigen
von dem wunderbaren Nebeneffekt der Mehreinnahmen an Steuern. (So lasset
„SIE“ getrost ein wenig wirken, ist ja auch zu des deutschen Fiskus` Freude.)
Dass auch hier mal wieder bei den Nachbarn gefragt werden könnte, wird
geflissentlich vermieden. Und dann gibt´s Heulen und Zähneklappern ob der AfD
Wahlerfolge.....
Und wie führte unlängst ein führender Wirtschaftsexperte aus? „Die
derzeitigen Preissteigerungen sind ein sehr wichtiger Hinweis auf bevorstehende
Ölknappheit.“ Jawohl, DAS hat der werte Herr ernst gemeint!! Die meinen es doch
nur gut mit uns!! (Wo, zur Hölle, ist meine Phiole für die Zähren?)
Jetzt
bin ich mir gerade nicht mehr ganz so sicher, ob "Idiotus maximus" diese
Biomasse angemessen bezeichnet.
16.02.2026
Dia
de Los Indianos
Am Montag, 16. Februar 2026, verwandelte sich Santa
Cruz de La Palma wieder in eine weiße Wolke aus Puder und Lebensfreude:
"Carnaval de Los Indianos". Das Fest erinnert an jene Auswanderer
(„Indianos“), die einst von La Palma nach Kuba und Lateinamerika gingen und
später – oft wohlhabend – in ihre Heimat zurückkehrten. Weiß gekleidet, mit
Strohhut, Zigarren, Fächern und nostalgischem Charme wird dieser Teil der
Inselgeschichte jedes Jahr auf lebendige und fröhliche Weise gefeiert. Schon am
Vormittag füllen sich die Straßen mit Menschen in weißer Kleidung. Das
charakteristische Element:
Babypuder, das in die Luft geworfen wird und die Stadt in eine dichte,
weiße Staubwolke hüllt. Musik, kubanische Rhythmen und Tanz begleiten das
Spektakel. Ein Moment zwischen Tradition, Ausgelassenheit und gelebter
Inselgeschichte, heisst es. Etwa 80.000 Seelen fielen über Santa Cruz her.
Davon kamen allein 21.000 von den anderen Inseln und 7.000 von 2 großen
Kreuzfahrern, die sich "sowas Tolles" natürlich nicht entgehenlassen
konnten. Wer teilnimmt, sollte sich traditionell weiß kleiden – und bereit
sein, am Ende des Tages selbst Teil einer weißen Staubwolke zu sein, und
ordentlich Babypuder einzuatmen.
Da
werden sich die Lungen aber Löcher in die Bronchien freuen....