So sieht`s aus in DE:         Wirklich zum Kotzen::                                                      Mal was ganz Anderes:

 

14.07.2026

Endlich Energiewende auf La Palma?

 

Stromausfälle auf La Palma, durch das Kraftwerk "Los Guinchos" und hoffnungslos veraltete Netze als Schwachstellen. Unzureichende Wartung der Anlagen und die schleppende Anpassung an neue Anforderungen begünstigten die Ausfälle. Die Verteilungsinfrastruktur gilt als veraltet und nicht auf Einspeisung erneuerbarer Energie vorbereitet. Eine Modernisierung wird als Voraussetzung für mehr Unabhängigkeit gesehen. La Palma Renovable und die Energiegemeinschaft Energía Bonita treiben jetzt Projekte für gemeinschaftlichen Eigenverbrauch voran, obwohl die nötigen Rahmenbedingungen viel zu spät kamen.

 

Man möchte die Energiewende, aber es gibt Hürden vor dem Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Dafür braucht es dezentralen Ausbau, digitalisierte Netze und öffentliche Kontrolle. Als zentrales Problem gilt, dass ein italienischer Konzern das System dominiert und andere Interessen verfolgt als die lokalen Nutzer. Die Eigentumsverhältnisse im Stromsystem gelten als Kern des Problems. Der Großteil der Erzeugungsanlagen, darunter Los Guinchos, gehört Enel, einer Tochtergesellschaft der italienischen Regierung. Lediglich die 66-kV-Leitung zwischen Los Guinchos und dem Valle gehört Red Eléctrica Española. Die dominierende Stellung von Endesa, die zu Enel gehört, hat Initiativen für gemeinschaftlichen Eigenverbrauch ausgebremst. Seit langem gibt es diesen Widerstand und wurde, warum auch immer, quasi resignierend hingenommen. Da ist er wieder, der Schelm, der Böses dabei denkt. 

 

Investoren erlitten dadurch finanzielle Verluste, heisst es. Na, und? Auch die Energieversorgung, wie Wohnraum, Wasser und Grundnahrungsmittel gehören nun mal nicht in die Hände von gierigen Investoren, denen die Allgemeinheit hintenrum vorbeigeht, die nur maximale Gewinne einfahren wollen. Da gehören Möglichkeiten zu bevölkerungsdienlicher Regulierung in die Hände aller europäischen Regierungen. Auch hier grinst einmal mehr der Schelm...

 

 

 

30.06.2026

3,5Milliarden € (in Worten drei-komma-fünf Milliarden)…

 

...für ein weiteres Gerät, um im Universum ein wenig herumzugucken:

Das TMT (Thirty Meter Telescope)!!! 

Eigentlich sollte das auf Hawaii gebaut werden. Aber das wird sich wohl erledigen, denn dort gibt es seit Jahren Proteste der Ureinwohner, die den Berg Mauna Kea als heilig betrachten, was per se zwar völliger Schwachsinn ist, aber dergleichen Unfug kennt man ja von anderen, sog. Weltreligionen, zu Genüge. Hinzu kamen drastische Budgetkürzungen der US-Regierung unter Trump, weshalb die National Science Foundation (NSF) das Projekt offiziell aus der finalen US-Förderphase gestrichen hat. Hawaii ist quasi raus.

 

Das GRANTECAN (Gran Telescopio Canarias) – aktuell das größte optische Teleskop der Welt - auf La Palma, galt bisher als die absolute Speerspitze der Weltraumforschung, ist aber offenkundig schon seit Jahren nicht mehr genug. Hinter den Kulissen brodelt ein astronomischer Wirtschaftskrimi, bei dem es um nichts Geringeres geht, als die Zukunft der Astronomie auf der Nordhalbkugel. Das TMT also muss her – ein Megateleskop mit einem 30-Meter-Spiegel.

 

Und wer steht mit offenen Armen und einem breiten Lächeln bereit? Richtig, Spanien und La Palma! Zu den bereits angekündigten 400 Millionen Euro Fördergeldern legt der Staat nun eine Schippe drauf. Dank einer Garantie für ein Darlehen der Europäischen Investitionsbank steht ein Gesamtpaket von sagenhaften 1 Milliarde Euro im Raum, falls das Megateleskop an unserem Observatorium installiert wird. Die Gesamtkosten für das geplante Thirty Meter Telescope (TMT) werden auf rund 3,5 Milliarden Euro geschätzt.

 

Und wofür genau braucht das die Menschheit?? Gibt es wirklich nichts Wichtigeres, als herauszufinden, wo sich die älteste Galaxis befindet? Was, in 3Teufels Namen, bringt es der Menschheit zu wissen wie schnell sich das Universum ausdehnt?? Was haben wir davon, Näheres über Schwarze Löcher zu erfahren, ganz zu schweigen von einer Raum-Zeit-Krümmung?? Was bedeutet es zu wissen vor wieviel Milliarden Jahren, Milliarden von Lichtjahren entfernt eine Supernova alle ihre Trabanten hat verglühen lassen?? Im Grunde werden schon seit Jahrzehnten Unsummen für die Befriedigung der Neugier einer ganzen Phalanx von Universumswissenschaftlern rausgehauen, nur damit diese mit irren Mengen an Informationen aufwarten können, in denen nicht ein Hauch von praktischem Nutzen für die Allgemeinheit zu erkennen ist. Das wird ALLES von Steuergeldern finanziert, die man anderswo viel sinnvoller einsetzen könnte.

 

Okay, zu wissen, wann der nächste gravierende Meteoriteneinschlag sein könnte, ist, zugegebenermaßen, nicht ganz unwichtig, wenn daraus die notwendigen Maßnahmen resultieren, um dieser Apokalypse zu entgehen. Dem ist wohl so, hoffentlich - sagt man....auf den Erlebensfall kann ich allerdings verzichten. Zu wissen, wann uns der nächste richtig heftige Sonnensturm erwischen wird, ist ebenfalls von Belang, vorausgesetzt man ersinnt funktionierende Möglichkeiten, die Allgemeinheit rechtzeitig zu warnen, um Maßnahmen zu treffen, das Schlimmste zu verhindern. Es bleiben ca. 8 Minuten, um alle Stecker zu ziehen. Tja, ich bin gespannt. 

 

Es stimmt zwar, dass in den vergangenen 50 Jahren unglaubliche technische Weiterentwicklungen stattgefunden haben, aber dass es dereinst Antriebstechnologien geben wird, die Entfernungen von zig, oder gar Hunderten von Lichtjahren bewältigen, erachte ich als so realistisch, wie die Entdeckung eines parallelen Universums. Sogar noch unrealistischer als die rechtzeitige (inzwischen wohl gescheiterte) evolutionäre Entwicklung eines menschenähnlichen Individuums, das nicht, von dumpfer Brutalität und Gier getrieben, den eigenen Lebensraum mitsamt zig-tausender Lebewesen zerstört. Vorher fliegt uns, so oder so, Yellowstone um die Ohren.....

 

 

 

06.06.2026

Kanaren-Urlaub - zwischen Ignoranz und Unverschämtheit

 

"Tourist go home"-Schmierereien sorgen für Empörung. Doch mitunter sind Urlauber selbst schuld.

 

Es gibt Verhaltensweisen, da bleibt einem die Spucke weg. Neulich etwa meldete sich in einem Teneriffa-Forum ein Nutzer zu Wort. Sein erster Beitrag, keine weitere Vorstellung, sofort eine unverschämte Forderung: „Hallo, meine Frau und ich kommen mal wieder…“. Dass man mit Hund reist, ergab sich lediglich aus der Überschrift. Der Einzeiler endet mir der Frage: „Wer könnte uns vom Flughafen nach Puerto fahren?“ Nicht einmal der Hinweis, ob es Tenerife Norte oder Tenerife Sur ist. Na, logo, irgendjemand wird sich schon finden, der zwei Wildfremde KOSTENLOS herumkutschiert. Schließlich ist man ja „mal wieder da“ und bringt seine Kohle auf die Insel.

 

Solche Anfragen sind kein Einzelfall. Sie stehen exemplarisch für eine Sorte Tourist, der die Insel nicht als Lebensraum anderer Menschen begreift, sondern als eine Art All-Inclusive-Zone. Eine menschliche Infrastruktur, die durch die Buchung automatisch mit in Anspruch genommen wird. Wer wirklich jemanden braucht, der ihn vom Flughafen abholt, findet ihn sicher. Entweder durch das Einhalten der nötigsten Höflichkeitsformen oder anhand der Aufschrift: „Taxi“ oder „Guagua“ (Linienbus).

 

Wer glaubt, das sei übertrieben, sollte bei einem nächsten Besuch einen Blick in den Alltag werfen:

 

Auf allen Inseln schlendern Menschen in Badehose oder Bikini durch den Supermarkt, als sei die Obstabteilung eine Erweiterung des Hotelpools. In Restaurants erscheinen Gäste mit nacktem Oberkörper und wundern sich, warum die Bedienung nicht in Begeisterungsstürme ausbricht. Höflichkeitsfloskeln wie „Hola“ oder „Gracias“ scheinen für manche Besucher exotischer zu sein als mancher Papagei im Loro Parque. Besonders eindrucksvoll wird’s, wenn Anspruchsdenken und Ahnungslosigkeit sich die Hand reichen. Ein ausgebuchtes Restaurant, die meisten Tische reserviert, die Wirtin jongliert zwischen Küche und Chaos. Da sieht ein Touri zwei Tische à vier Personen, schiebt sie ungefragt zusammen, da man zu fünft ist, und blockiert damit drei Sitzplätze, die das Lokal dringend bräuchte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich auch hier um Mitglieder der allseits beliebten „Liegestuhlbelegerfraktion“ handelt.

 

Als die Wirtin zurecht verärgert reagiert, ist der vor Ignoranz glühende Gast empört. Er versteht nicht, dass er gerade nicht nur Möbel verrückt, sondern auch Abläufe und Reservierungen durcheinandergebracht hat. Fremdscham für die Landsleute wird in solchen Momenten zum natürlichen Reflex. Dabei ist eines wichtig: Die Kanarios wissen sehr genau, dass ihre Insel vom Tourismus lebt. Sie wissen, dass Hotels, Bars und Geschäfte ohne Besucher nicht existieren könnten. Doch sie wissen ebenso, dass es Grenzen gibt. Grenzen des Respekts, der Rücksichtnahme, der elementaren Höflichkeit.

 

Werden diese Grenzen täglich überschritten, ist es doch nicht gänzlich unverständlich, wenn an Häuserwänden plötzlich Graffiti auftauchen, wie „Tourist go home“ und ähnliche Schmierereien. Ein Ausdruck von Frust darüber, dass manche Besucher sich benehmen, als gehöre ihnen die Insel – und die Einheimischen gleich mit. Natürlich gibt es Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit. Doch Hilfe ist ein Angebot, kein Anspruch.

 

Hier also die Botschaft an jene, die mit solchen Anfragen in Foren auftauchen, im Restaurant wie selbstverständlich Möbel verrücken oder halbnackt im Supermarkt stehen:  Respekt ist keine wählbare Option, sondern wichtige Voraussetzung. Mehr Rücksicht, mehr Demut und  Realitätssinn wären als Gast durchaus angebracht. Dergleichen Halbaffen sind freilich die Minderheit, aber, wie andernorts auch, allzu gegenwärtig.

 

 

20.05.2026

Ferienwohnungen – der stille Kolonialismus

(gefunden auf CANARIASAHORA)

 

LESERMEINUNG (Susana Ramos Almeida)

Wissen Sie, wie viele Ferienwohnungen es in Santa Cruz de La Palma gibt? 266 Ferienwohnungen. Wissen Sie, wie viele Mietwohnungen es gibt? Eine, EINE einzige Wohnung in der gesamten Hauptstadt. Ferienwohnungen zeigen die neue Klassengesellschaft, sie sind die Rückkehr ins 19. Jahrhundert, sie sind das, was dich immer reicher oder immer ärmer machen wird, sie sind der neue Kolonialismus. Sie sind das, was Hawaii widerfahren ist, was bereits auf den Balearen passiert ist und was schon seit geraumer Zeit hier bei uns passiert, in jedem Winkel der Kanarischen Inseln.

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19.05.2026

Ein schwimmendes Sicherheitszentrum

 

Mit einem hochmodernen Patrouillenboot der span. Guardia Civil, das mit mit einer Länge über alles von 82 Metern und einer Breite von rund 13 Metern eher einer Fregatte gleicht, ist den Behörden auf hoher See ein gigantscher Schlag gegen die Drogenmafia gelungen. Es gelang ein verdächtiges Frachtschiff abzufangen, mit wahrlich historischem Ergebnis:

Fast 40(vierzig) Tonnen Kokain konnten sichergestellt werden, bevor sie den europäischen Markt erreichten. Das mit rund 35 Millionen Euro, zu 90% aus dem EU-Fonds für innere Sicherheit finanzierte Schiff, dürfte seine Baukosten damit amortisiert haben... 40 Tonnen Kokain!!! Wieviele Kubikmeter, respektive LKWs, werden das wohl sein? Wieviele Euros oder Dollars hätten die gebracht? Unfassbar!

 

Der größte Schlag gegen diese Bastarde wäre jedoch mit Sicherheit eine vollkommene Straffreiheit gegen jedweden Drogenmissbrauch. Jeder, der sowas konsumieren und sich damit zugrunde richten will, sollte das ungestraft tun dürfen. Einzige Einschränkung: Folgen eines Missbrauchs sind nicht im Gesundheits- und Sozialsystem abgedeckt. Dergleichen sollte auch bei Alkoholmissbrauch gelten.

 

Keine Drogenkriminalität mehr, nur eine sehr sichere Form natürlicher Auslese.

Was soll daran schlecht sein?

 

 

23.04.2026

 

Zoll-Prozess auf den Kanaren: Wenn Kafka Pakete zustellen ließe

 

Wer auf den Kanaren lebt und Pakete aus dem Ausland empfängt, weiß: Die Zollabwicklung ist kein logistisches Verfahren, sondern eine Übung in Ausdauer, Technikvertrautheit und gelegentlichem Wahnsinn.

 

Der Protagonist: Ein harmloses Päckchen mit einem Warenwert weit unter der Freigrenze von 150 Euro. Warenwert ca.20€!!! Man muss schon als Absender innerhalb der EU eine Zollinhaltserklärung ausfüllen (was ist drin, mit welchem Gewicht, welcher Anzahl, zu welchem Kaufpreis). Porto für ein kleines 2kg-Päckchen ca. 20€.

 

Der Ort: Eine Insel mit einem Verwaltungsapparat, der es mit jeder literarischen Dystopie aufnehmen könnte. Was sich bei der Einfuhr eines Pakets nach Teneriffa abspielt, hätte Franz Kafka nicht besser inszenieren können. Der Ablauf gleicht einem Protokoll aus dem Ministerium für Geduld:  Zunächst erreicht den Empfänger eine E-Mail des Zolls. Sie ist nüchtern formuliert, hat einen Anhang: ein auszufüllendes Formular. Zusätzlich werden weitere Dokumente gefordert: Die Rechnung des Händlers, die Zahlungsbestätigung samt Nachweis, dass der Betrag tatsächlich beglichen wurde, sowie die NIE-Nummer des Empfängers, die spanische Identifikations- und Steuernummer für vor Ort lebende Ausländer. Alles müsse eingescannt und per E-Mail zurückgesendet werden – ein digitaler Papierkrieg in HD.

 

Nach Prüfung folgt eine erste E-Mail mit der Mitteilung, dass die eingereichten Unterlagen korrekt seien. Gleichzeitig wird eine weitere Nachricht angekündigt. Sie kommt tatsächlich wenige Tage später – mit der Aufforderung, 5,20 Euro Zollgebühr beim Postamt zu entrichten. Doch das ist nur ein Zwischenschritt!!! Denn, dort wird der Barcode der Forderung gescannt, bezahlt, quittiert und mit der NIE-Nummer abgeglichen. Doch statt der Zustellung verlangt der Zoll nun auch den Zahlungsbeleg – erneut per Scan. Als wäre der Beweis der eigenen Existenz nötig, trifft – mit bemerkenswerter Verspätung – das ursprüngliche Formular zusätzlich per Einschreiben ein. Das einst digitale Dokument ward nun materialisiert: Auf Papier, als ob sich das System noch einmal vergewissern möchte.

 

Der Status des Pakets? Unbekannt! Vielleicht wird es noch final freigegeben, vielleicht steht es irgendwo zwischen Büro und Lager und sinniert darüber, was es falsch gemacht haben könnte. Nach einigen Tagen, liegt schließlich eine Benachrichtigung im Briefkasten. Der Empfänger könne, natürlich unter dann zum dritten Mal bekanntgegebener NIE-Nummer, die Sendung abholen.

 

Wer ein Paket auf die Kanaren bestellt, sollte nicht nur Geduld, Drucker und einen funktionierenden Scanner besitzen, sondern auch einen Sinn für kafkaeske Ironie. Denn manchmal ist die größte Herausforderung nicht der Transportweg, sondern die finale Reise durch die lokale Bürokratie am Zielort. 

 

Absolut kafkaeske Ironie!!

Wer also Langzeit-Überwinterer kennt,....

 

 

03.04.2026

Die Inselregierung setzt große Buchungsplattformen außer Kraft

 

Internationale Buchungsplattformen wie etwa Airbnb und Booking sollen ihre Angebote für Unterkünfte auf La Palma mit sofortiger Wirkung auf unbestimmte Zeit unsichtbar schalten. Ziel dieser Maßnahme: die Kontrolle über die touristische Vermarktung der Insel wieder stärker in lokale Hände zu legen und gleichzeitig die Qualität der Angebote zu sichern. Gefordert wurde, sämtliche Inserate für Ferienunterkünfte auf La Palma vorübergehend aus den Suchergebnissen zu entfernen – sowohl für nationale als auch internationale Nutzer. Profitieren dürften lokale Anbieter, die ihren Sitz auf der Insel haben und bereits seit Jahren eng mit Eigentümern vor Ort zusammenarbeiten. Einnahmen aus der touristischen Vermietung sollen künftig verstärkt auf der Insel verbleiben und hier auch versteuert werden. Es geht darum, Wertschöpfung vor Ort zu sichern und nicht an internationale Konzerne abfließen zu lassen. Für Vermieter ändern sich lediglich die Vertriebswege.

 

Auch eine individuellere Betreuung der Gäste sowie eine bessere Abstimmung auf die Besonderheiten der Insel ist so besser machbar. Hauseigentümer mit eigenen Webseiten könnten von einer solchen Entwicklung profitieren, da direkte Buchungen an Bedeutung gewinnen und die Abhängigkeit von großen Plattformen sinken würde. Eine längst überfällige Chance, den Tourismus auf La Palma langfristig nachhaltiger und unabhängiger zu gestalten. Weitere Maßnahmen könnten/sollten folgen – darunter eine bevorzugte Listung lokaler Anbieter in Suchmaschinen sowie ein „Inselbonus“ für direkt gebuchte Unterkünfte. Die Nachfrage entsteht doch ohnehin durch die Insel selbst – nicht durch Plattformen. Willige Gäste werden ihre Unterkunft so oder so finden.

 

Ob DAS unwidersprochen bleibt, wird man sehen. airbnb backen derzeit, aus bekannten u. nachvollziehbaren Gründen, eh kleinere Brötchen, und booking u. Co. sind eher nicht davon betroffen, weil sie mit internationalen Hotelketten arbeiten. Man darf gespannt sein.

 

 

 

17.03.2026

Ja, ja, die Sache mit dem Völkerrechtsbruch

 

Da macht er mal etwas beinahe richtig, der Großfürst aus USA, indem er diese brutalen, hochgradig irren Windelköpfe endlich auszumerzen versucht, da lamentieren die Gutmenschen aus Europa wieder mal wegen Völkerrechtsbruch herum. Den einen Großfürsten haben sie zur Fahndung ausgeschrieben, den anderen nicht. Ja, wo bleibt denn da der Proporz??

Überhaupt: Was für eine grandiose Idiotie, einem Aggressor, a la Putin oder Trump oder irgendeinem anderen autokratischen Fundamentalisten, Regeln auferlegen zu wollen, wie denn nun ein ganz ordentlicher Krieg zu führen sei, unter selbstverständlicher Beachtung eines Völkerrechts... Sowas führt günstigstenfalls zu einem diabolischen Grinsen, oder doch eher zu einem müden Arschrunzeln??

Dergleichen Lamentier-Klientel soll man auch noch allen Ernstes ernst nehmen? Wie man von Anfang an den Ukrainekrieg „begleitet“ hat, war ja schon schlimm genug. Und nun sind es auf ein Neues die Amis, die mit Sicherheit wieder ein weiteres Chaos zurücklassen. Auf die Weigerung einer europäischen Beteiligung zur Beseitigung dieses wirklich sehr ernsten Mullah-Problems könnte die Einstampfung jedweder weiteren Unterstützung für die Ukraine seitens der USA folgen. Das ist leider noch viel mehr ein europäisches Dilemma. Ohne Zugeständnisse des einen Irren wird eben dieses Westeuropa der kranken Willkür des anderen Irren rettungslos ausgeliefert...

Die Wandlung vom "sapiens" zum "idiotens" hat ja schon vor Langem begonnen, aber man arbeitet immerhin weltweit durchgängig und recht gewissenhaft an Grundlagen zu weiterer Anpassung.

Ich möchte hiermit "Idiotus maximus" zur Diskussion stellen!!

 

Und was machen derweil die Öl-Bosse in Deutschland?

„Juhuu, ein Krieg! Unsere Gelegenheit für NOCH MEHR MAMMON!!"

Das oder Ähnliches ist sicher der meistgebrauchte „Betreff“ in entsprechenden Kommunikationsmedien. Na, logo, sie geben einmal mehr die gierigen Kriegsgewinnler und man lässt sie - einmal mehr – dumpfblöde gewähren. Ja, freilich gelten auch in einem solchen Fall die Regeln von Angebot und Nachfrage, nicht nur bei Wohnungsnot. Das lernt man immerhin schon auf Hochschulen - dann kann das doch nicht SO verkehrt sein... Ganz zu schweigen von dem wunderbaren Nebeneffekt der Mehreinnahmen an Steuern. (So lasset „SIE“ getrost ein wenig wirken, ist ja auch zu des deutschen Fiskus` Freude.) Dass auch hier mal wieder bei den Nachbarn gefragt werden könnte, wird geflissentlich vermieden. Und dann gibt´s Heulen und Zähneklappern ob der AfD Wahlerfolge.....

 

Und wie führte unlängst ein führender Wirtschaftsexperte aus? „Die derzeitigen Preissteigerungen sind ein sehr wichtiger Hinweis auf bevorstehende Ölknappheit.“ Jawohl, DAS hat der werte Herr ernst gemeint!! Die meinen es doch nur gut mit uns!! (Wo, zur Hölle, ist meine Phiole für die Zähren?)

Jetzt bin ich mir gerade nicht mehr ganz so sicher, ob "Idiotus maximus" diese Biomasse angemessen bezeichnet.

 

 

16.02.2026

Dia de Los Indianos

 

Am Montag, 16. Februar 2026, verwandelte sich Santa Cruz de La Palma wieder in eine weiße Wolke aus Puder und Lebensfreude: "Carnaval de Los Indianos". Das Fest erinnert an jene Auswanderer („Indianos“), die einst von La Palma nach Kuba und Lateinamerika gingen und später – oft wohlhabend – in ihre Heimat zurückkehrten. Weiß gekleidet, mit Strohhut, Zigarren, Fächern und nostalgischem Charme wird dieser Teil der Inselgeschichte jedes Jahr auf lebendige und fröhliche Weise gefeiert. Schon am Vormittag füllen sich die Straßen mit Menschen in weißer Kleidung. Das charakteristische Element:

Babypuder, das in die Luft geworfen wird und die Stadt in eine dichte, weiße Staubwolke hüllt. Musik, kubanische Rhythmen und Tanz begleiten das Spektakel. Ein Moment zwischen Tradition, Ausgelassenheit und gelebter Inselgeschichte, heisst es. Etwa 80.000 Seelen fielen über Santa Cruz her. Davon kamen allein 21.000 von den anderen Inseln und 7.000 von 2 großen Kreuzfahrern, die sich "sowas Tolles" natürlich nicht entgehenlassen konnten. Wer teilnimmt, sollte sich traditionell weiß kleiden – und bereit sein, am Ende des Tages selbst Teil einer weißen Staubwolke zu sein, und ordentlich Babypuder einzuatmen.

 

Da werden sich die Lungen aber Löcher in die Bronchien freuen....

 

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