Mal was ganz Anderes:

16.02.2026

Dia de Los Indianos

Am Montag, 16. Februar 2026, verwandelte sich Santa Cruz de La Palma wieder in eine weiße Wolke aus Puder und Lebensfreude: "Carnaval de Los Indianos".

Das Fest erinnert an jene Auswanderer („Indianos“), die einst von La Palma nach Kuba und Lateinamerika gingen und später – oft wohlhabend – in ihre Heimat zurückkehrten. Weiß gekleidet, mit Strohhut, Zigarren, Fächern und nostalgischem Charme wird dieser Teil der Inselgeschichte jedes Jahr auf lebendige und fröhliche Weise gefeiert.

Schon am Vormittag füllen sich die Straßen mit Menschen in weißer Kleidung. Das charakteristische Element: Babypuder, das in die Luft geworfen wird und die Stadt in eine dichte, weiße Staubwolke hüllt. Musik, kubanische Rhythmen und Tanz begleiten das Spektakel. Ein Moment zwischen Tradition, Ausgelassenheit und gelebter Inselgeschichte, heisst es. Etwa 80.000 Tausend Seelen fielen über Santa Cruz her. Davon kamen allein 21.000 von den anderen Inseln und 7.000 von 2 großen Kreuzfahrern, die sich "sowas Tolles" natürlich nicht entgehenlassen konnten.

Wer teilnimmt, sollte sich traditionell weiß kleiden – und bereit sein, am Ende des Tages selbst Teil einer weißen Staubwolke zu sein. Da werden sich die Lungen aber Löcher in die Bronchien freuen....

 

21.10.2025

Kanaren sollen ewige Sommerzeit bekommen

Zeitumstellung ade? Das zumindest plant Spaniens Regierung. Denn das Land will die Zeitumstellung abschaffen. Argumentativ basiert der Vorstoß auf drei Säulen: Zum einen geht es um die breite Forderung von 80% der Europäer, die die Zeitumstellung im Sommer und Winter seit Jahren mehrheitlich ablehnen. Zweitens sei der Nachweis, dass durch das Drehen an der Uhr Energie gespart werden könne, nicht erbracht worden. (Auch DAS ist seit Jahren hinlänglich bekannt.) Und schließlich gäbe es Jahr für Jahr negative Auswirkungen auf die Gesundheit vieler Menschen. (Wegen EINER Stunde? Das wiederum halte ich für den gleichen Blödsinn wie: "Bei Vollmond kann ich nicht schlafen.")

 Die EU konnte sich unterdessen nicht auf eine einheitliche Lösung einigen. (Ach, was! Nit mööschlisch!) Denn dort hieß es beispielsweise, dass es an einigen Orten erst um 9 Uhr morgens hell würde. Das Risiko für mentale Erkrankungen könne dann steigen. (Aha! Das erklärt dann wohl das in den Nordländern sehr verbreitete Alkoholproblem.) 

Immerhin: Das Umstellen der Uhren am 26. Oktober von 3 auf 2 Uhr auf dem Festland und von 2 auf 1 Uhr auf den Kanarischen Inseln soll im kommenden Jahr letztmalig geschehen. Die "Inseln des ewigen Frühlings" würden dann für immer in der Sommerzeit verbleiben. Na, da bin ich aber mal gespannt.

  

15.09.2025

Schluss mit Kurzzeitvermietungen a la airbnb 

Na, das wird aber auch Zeit! Spanien hat mit dem einheitlichen Register für Kurzzeitvermietungen, das am 1. Januar eingeführt wurde, europaweit Neuland betreten. Über die digitale Plattform des Ministeriums werden die Daten mit den Inseraten der Buchungsportale abgeglichen. Ziel ist es, illegale Ferienvermietungen einzuschränken, die die Mieten in den Städten nach oben treiben und Familien aus ihren Wohnvierteln verdrängen. Diese Maßnahme wird hoffentlich den Zugang zu Wohnraum wieder verbessern.  

Ca 8.700 illegale Ferienwohnungen auf den Kanaren wurden so wieder für den Familienwohnungsmarkt freigegeben. Immerhin ein Anfang! Auch auf La Palma gilt diese Maßnahme. Zwar wird die Insel in den offiziellen Listen nicht gesondert aufgeführt, was auf eine geringere Zahl an betroffenen Unterkünften schließen lässt – dennoch sind auch hier Ferienwohnungen ohne gültigen Registrierungscode illegal und sollten von den Plattformen entfernt werden.

 Diese Maßnahme wird als konkrete und effektive Antwort auf die Untätigkeit der Regionalregierungen angesehen. Der Generalsekretär der Sozialisten, Ángel Víctor Torres, kritisierte, dass die kanarische Regierung in zwei Jahren keine einzige durch ihre Verwaltung geförderte Wohnung übergeben habe.

 Wir erleben hier, in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, ebenfalls Auswüchse der widerwärtigen Gier von Wohnraumeigentümern. Eine 70qm Wohnung, die gerade noch inklusive Wasser und Strom, für 500€ mtl. vermietet war, kostet nach Mieterwechsel 900€ (neunhundert)!!! An Asozialität nur schwer zu überbieten. Und, erbärmlich wie in DE: Keine Obrigkeit greift da regulierend ein. Selbstredend kann sich DAS kein Otto-Normal-Palmero leisten, also soll der ausländische Rentner schön abgezogen werden, der ja, gerade als Deutscher, inzwischen noch ganz Anderes gewohnt ist.  

Unlängst hat uns eine Einheimische von Mini-Apartments (ca 50qm) in ihrer Wohnanlage erzählt, für die als Ferienwohnung 1000€ pro Woche aufgerufen werden. Das ist schlechterdings obszön. Aber, solange es Bekloppte gibt, die DAS abdrücken.... Als positiv könnte man höchstens vermerken, dass man so auf alle Fälle Massentourismus verhindert. Das ist aber auch genau die Sorte Zeitgenosse, die, wenn man die Ferienvermietung untersagt, 900€ mtl. für so eine 2Zi. Bude haben möchte, bzw. aufrufen darf.

 Es hat sich offenbar herumgesprochen, was in man DE –aber nicht nur- für ein ziemlich bescheidenes Dach über`m Kopf inzwischen zu zahlen hat, und der Rest ist "Freie Marktwirtschaft" - zum Ablachen, wenn`s nicht zum Verzweifeln wäre.

  

10.09.2025

Anti-Raucher-Gesetz auf den Kanaren

 

Raucher haben es auf den Kanaren künftig noch etwas schwieriger. Denn auch auf Terrassen von Bars und Restaurants sind Zigaretten künftig untersagt. Zudem werden E-Zigaretten und Vapes reguliert. Der umstrittenste Punkt des neuen Gesetzes ist das Rauchverbot auch im Freien. Es gilt in allen Außenbereichen sämtlicher Gastronomie auf den Kanarischen Inseln.

 

Dabei bleibt es nicht. Hinzu kommt ein weiterer, besonders strenger Passus: Künftig sollen Eltern mit Geldstrafen belegt werden können, wenn ihre Kinder beim Rauchen erwischt werden. Dazu soll neben dem bereits geltenden Verkaufsverbot an Minderjährige auch ein explizites Besitzverbot eingeführt werden. Außerdem wird das Rauchverbot auch auf Veranstaltungsorte, Sportanlagen, Spielplätze, Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs und Bildungszentren erweitert. Das ist mal wieder - wen wunderts - völlig überzogen, könnte aber immerhin den Vorteil bringen, dass keine Kippen mehr überall rumliegen. Den großen Ärger darüber haben sich die Raucher wirklich selbst zuzuschreiben.

 

Alle mit Tabak assoziierten Produkte werden reglementiert. Damit sind auch die elektrischen Zigaretten gemeint, die seit einigen Jahren auf dem Vormarsch sind. Allein im Jahr 2023 gaben mehr als die Hälfte der Jugendlichen an, bereits Vapes konsumiert zu haben. Warum DAS nun auch für Produkte gelten soll, die nachweislich Nichtraucher nicht gefährden, bleibt wohl das Geheimnis der Ersinner dieser Regelung. Neben dem erweiterten Rauch- soll auch ein Werbeverbot für neue Rauchwaren kommen. Dazu zählen explizit auch das Sponsoring großer Veranstaltungen oder das Bedrucken von Mobiliar in Bars. Einhergehende Geldstrafen für Zuwiderhandlungen können bis zu 600.000 Euro betragen.

Tja, schau mer mal!

 

 

28.08.2025

Neue EU-Regel

 

Einige Kanaren-Urlauber müssen bald wohl noch länger anstehen. Die EU ändert ihre Einreisebestimmungen. Für manchen Flughafen ist das ein Klacks. Doch die Kanarischen Inseln agieren ohnehin bereits am Limit. Entsprechend wird befürchtet, dass dort der Einreise-Prozess bald zusammenbrechen könnte. Hintergrund ist die Forderung, dass Reisende aus Nicht-EU-Staaten bald biometrische Daten hinterlassen müssen. Dazu gehören ein Foto und Fingerabdrücke. Die Kanaren gehören zu den Lieblingszielen vieler Briten. Und die sind seit dem Brexit nicht mehr Teil der EU. Die Einreise für Urlauber aus Großbritannien sorgt seit Monaten für Schlagzeilen. Immer wieder bilden sich schon jetzt lange Warteschlangen. Durch die Änderung könnten sie sich bald potenzieren.

 

Die Neuerung gilt bereits ab dem 12. Oktober. Und damit bleibt kaum Zeit, um die bisherigen Probleme restlos zu lösen. Durch die Neuregelung müssen Reisende aus dem Königreich und anderen Drittstaaten bald möglicherweise noch länger warten. Der Geschäftsführer des Verbands der Reisebüros und Reiseveranstalter der Kanarischen Inseln, Francesco Delli-Paoli, zeigt sich zur grundsätzlichen Entscheidung zunächst zufrieden. „Durch die Einführung dieser Scanner an den Flughäfen der Kanarischen Inseln gewinnt das Reiseziel an Sicherheit und kann als modernes, zukunftsorientiertes Reiseziel beworben werden.“ Man müsse allerdings auch die britischen Kunden aufklären. Andernfalls würde mit falschen Erwartungen angereist. „Wir unterstützen die Maßnahme, befürchten aber, dass der Umsetzungsprozess zu einer Verschlechterung des Reiseziels führen wird. Was heute nur das Abgeben eines Reisepasses und das Warten auf einen Stempel ist, wird zu einem 30 - 40sekündigen Gesichtserkennungsprozess.“

 

José María Mañaricúa, der Präsident der Hoteliers auf den östlichen Kanaren-Inseln sagt: „Der Schlüssel wird darin liegen, wie gut die Flughäfen der Kanarischen Inseln auf das Inkrafttreten dieser Maßnahme vorbereitet sind.“ Schon in der Vergangenheit kritisierte er den viel zu langen Prozess. Großbritannien ist für die Kanarischen Inseln der mit Abstand wichtigste Markt. (Immerhion sind nicht alle Briten bei Ankunft schon sinnlos betrunken!!) Geraten die Inseln auf der Insel erneut negativ in die Schlagzeilen, könnte das die Branche nachhaltig treffen. Die Experten sind sich in einem Punkt einig: Die Kanaren benötigen mehr Personal, um die Einreise so reibungslos wie irgend möglich zu gestalten.

Tja, wie sagte schon weiland ein gewisser Herr F. Beckenbauer: Schau mer mal!

 

 

29.07.2025

Neues Katzenhaltungsgesetz

 

Laut neuem Gesetz für das Tierwohl müssen Katzenhalter ab sofort einige wichtige Regeln beachten, ansonsten drohen hohe Bußgelder von bis zu 200.000 Euro, schreibt hier ein Lokalmatador der Kurznachrichten. Zu den verbindlichen Vorgaben soll gehören, dass die Katzen innerhalb der ersten Lebensmonate ge-chipt und registriert werden müssen. Bis zum sechsten Lebensmonat müssen sie sterilisiert werden. Das dürfte allerdings ein klitzekleines bisschen zu früh sein. Die Zucht ist nur eingetragenen Züchtern vorbehalten. Ergo: La Palma ist, mangels Züchtern, in wenigen Jahren katzenfrei.... (Die freilaufenden Echsenhorden werden`s wohlwollend registrieren.) Mit diesen Maßnahmen sollen unkontrollierte Vermehrung und das Aussetzen von "Überschusskatzen" unterbunden werden. Na, gut, man wird sehen.

 

Außerdem ist es verboten, eine Katze länger als 72 Stunden alleine zu Hause zu lassen und sie darf auch nicht ausschließlich auf Terrassen, Balkonen oder in Hinterzimmern gehalten werden. OK, da stimme ich zu, solange Wohnungskatzen in genügend großen Domizilen weiterhin erlaubt sind, sofern es sich nicht um zu viele Tiere handelt. Allerdings 200Mille für fragwürdige Katzenhaltung? DAS kann wirklich nur dummes Zeug sein. Die kriegen hier ja noch nicht mal wirklich erfolgreich das Köterkackeproblem in den Griff. Wenn es tatsächlich ebenfalls verboten sein sollte, dass eine Katze unbeaufsichtigt nach draußen geht, belegte das einmal mehr, in welch` geistiger Verfasstheit die ach, so tierliebenden Urheber dieses "Katzenschutz"-schwachsinns wären.

 

Man sollte sich zudem auch mal an das Problem "Qualzüchtungen bei Hunden" wagen und deren Haltung erfolgversprechend ahnden, anstatt SO einen Bockmist rauszuhauen - wenn`s denn stimmt.... Aber, solange Podenkos - eine spezielle spanische Jagdhunderasse - noch als Arbeitsmittel und deren sehr oft qualvolles Dasein und Ende somit nicht unter das Tierschutzgesetz fallend eingestuft werden, ist der ganze Bohai um Tierschutz in Spanien eh eine Farce, siehe auch Stierkampf. (WAS? Tierquälerei? Das ist Tradition! Die werden doch extra dafür gezüchtet, es ist daher ihre Bestimmung in einer Arena (ehrenvoll) zu sterben.... O-Ton: Einheimische!!)

 

Da dürften wieder mal "höhere" Interessen - wie überall - die Stiche machen. Was sind denn das alles für unfassbare Arschlöcher - mindestens so mies wie Tönnies & Co. und die Kükenschredderer!! Was sind das für Politiker, die so etwas nicht verhindern können oder, wahrscheinlicher, wollen? Wie sonst ist es zu erklären, dass, außer dem o.G., das Züchten all dieser verkrüppelten, gluppschäugigen, plattnasigen, schniefenden, sabbernden, schnaufenden, armseligen Missgeburten weiterhin erlaubt ist? Aber Katzen sollten nicht mehr im Freien herum laufen!?!?.... Pffhhh....

 

 

24.07.2025

Feindliche außerirdische Sonde unterwegs

 

Laut Wissenschaftlern gibt es eine neue kosmische Kontroverse, ausgelöst von dem renommierten Astronomen Avi Loeb, seines Zeichens immerhin Harvard-Professor: Der kürzlich entdeckte interstellare Komet 3I/ATLAS könnte kein natürliches Objekt sein, sondern eine möglicherweise feindliche außerirdische Sonde aus einem anderen Sternensystem.

 

Das Konzept, das von der Mehrheit der wissenschaftlichen Gemeinschaft skeptisch aufgenommen wurde, hat sich zu einer der viralsten Nachrichten des Augenblicks entwickelt und Schlagzeilen gemacht sowie Diskussionen in sozialen Medien und internationalen wissenschaftlichen Foren entfacht. Ein anderer Astrophysikerkollege, Jonathan McDowell vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics, war da eindeutig: "Es gibt keine Hinweise darauf, dass 3I/ATLAS künstlich ist. Es ist ein Komet mit sichtbarer Aktivität und physikalischen Eigenschaften, die sich in der modernen Astrophysik gut erklären lassen".

 

Die Möglichkeit einer intelligenten außerirdischen Technologie sollte nicht wirklich ausgeschlossen werden, das wäre schon sehr arrogant, aber muss mit außerirdisch denn immer auch feindlich genannt werden? Könnten "DIE" nicht ganz anders ticken, als der homo idiotens? Und, wenn "WIR" das Ding überhaupt sehen können, kann man doch auch annehmen, dass dafür auch die uns bekannten physikalischen Gesetze zugrunde liegen. Ergo: Das Teil ist vor vielen Millionen Lichtjahren gestartet. Da kann sich die Menschheit getrost zurücklehnen - "DIE" sind längst ausgestorben. Außerdem schwirrt da draußen ja auch noch unser aller Herrgott herum, der uns, als sein persönliches schöpferisches Meisterwerk, sicher vor jedweder Alien-Unbill bewahren will und wird.... Wir sind doch wirklich Glückspilze!!

 

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