17.03.2011

 

Das Verschieben tektonischer Platten ist nun mal Fakt,...

 

genau wie dadurch ausgelöste Naturkatastrophen. So weit, so bitter! Aber das ist doch gar nicht mal SO neu. Warum also baut der führende Primat des Globus (formerly known as "Krone der Schöpfung") ausgerechnet in umittelbarer Nähe des "Rings of Fire" Atomkraftwerke?

 

Seit heute wissen Witzbolde, wie Gabriel und Merkel, dass man auch HIER mit menschlichem und technischem Versagen zu rechnen hat... Man könnte sie knuddeln, diese Hirnis. Andere ihrer Gilde plappern von einem 3 monatigen Moratorium, währenddessen man nun schlüssig herausfinden will, ob und wie man mit Kernkraft weiterverfährt. Angi:

 

"Die Sicherheit deutscher Atomkraftwerke wird ohne Tabus überprüft werden!"

 

Kreisch, Gacker! Die kriegen Geld für solche Debatten, derweil in Nippon die Apokalypse ihren Anfang nimmt! Klasse!

 

Ok, das sind Possenreißer, das ist jedem halbwegs Intelligenten klar. Aber es gibt auch welche, die tatsächlich das Risiko einen PKW zu steuern, oder das Benutzen von Gasflaschen, unter dem Hinweis: "Wenn man keine Risiken eingehen will....", mit dem der Verwendung von Kernkraft vergleichen. Bei so einer Blödigkeit bekommt man ja Hirnschreckstarre. Nicht erst seit der Hiroshimabombe weiß man schließlich, welche Langzeitwirkung freigesetzte atomare Strahlung hat. Nachdem schon 1952 in Chalk River, Kanada, der erste schwere Reaktorunfall stattfand, hat man nichtsdestotrotz in den frühen 70ern über Kernkraftgegner, die vor genau dem gewarnt hatten, was dann 86 in Tschernobyl passiert ist, gelacht und sie als realitätsferne Spinner und Träumer abgetan. Als "langhaarige, bestimmt auch rauschgiftsüchtige Hippies", in absurd bunten Gewändern, die ernst zu nehmen ja von keinem nennenswert Vernünftigen erwartet werden konnte. Es waren auch damals schon durchaus namhafte Wissenschaftler (verdammte Nestbeschmutzer) unter den Kritikern.

 

Aber, man hatte lediglich "gelernt", zahllose Unfälle zwischen 1950 u. 2000 in AKWs vor der Öffentlichkeit verborgen zu halten. Motto: "Was geht das denn diese uneinsichtige Durchschnittsbürgerplage an, wenn sie vergiftet wird?" Tschernobyl! Hunderte von Quadratkilometern auf Hunderte von Jahren unbewohnbar und doch, sie haben munter weitergemacht mit ihrem Wahnsinn. An alle diese gemeingefährlichen, ignoranten Arschlöcher: „Fahrt mal dahin, versucht für wenigstens 3 Monate dort zu leben, guckt euch die armen Menschen an, die auszubaden haben, was Idioten wie ihr angerichtet haben und hört ihren Berichten zu!“ Aber dazu sind die sowieso zu feige! Wieder waren es nur einige Wenige, die, vor Allem zur Sanierung der eigenen Pfründe, die Zepter in ihren Händen hielten. Selbst wenn kein Unfall passieren könnte, was macht man mit dem atomaren Abfall? Man verbuddelt ihn einfach, trotz enormer, ebenfalls lang bekannter Risiken. Halbwertzeiten von bis zu 24.000 Jahren (Plutonium)! "Pfff, na und?!"

 

Ich weiss natürlich nicht, wieviel atomarer Müll in den KKWs anfällt und schon gar nicht wieviel davon wirklich langfristig enorme Umweltschäden anrichten wird. Hat man jemals ausgerechnet was billiger sei: Megaaufwändige Endlagerungen oder wenigstens die gefährlichsten und am längsten stahlenden Rückstände mittels Transportraketen in Richtung Sonne zu schicken? Ein solcher Behälter wäre lange vor Erreichen derselben verdampft.

 

In Frankreich allein stehen 58 (in Worten achtundfünfzig) AKWs, die meisten davon sind sog. schnelle Brüter, die konzeptbedingt hochgefährlich sind. Den Südpazifik hat man, trotz internationalen Verbots, mit völlig überflüssigen Kernwaffentests auch schon mal verseucht.... Das die offenbar genetisch verankerte Dämlichkeit des Homo sapiens, insbesondere in Form von Profitgier, schon VOR Nutzung der Kernkraft zur Lesart des kontinuierlichen Wachstums von Wirtschaft und, damit gekoppelt, Bevölkerung geführt und die Weichen für einen derart hohen Energiebedarf überhaupt erst gestellt hat, ist nach wie vor nicht Thema. Nirgends! Nur eine wachsende Wirtschaft ist eine gesunde? In der Schilddrüse nennt man das Krebs! Begreift es denn niemand: WIR SIND ZU VIELE!! Wir überfischen die Ozeane, roden den Regenwald, vergiften uns sukzessiv. Es gibt keine natürliche Auslese mehr und nun fügen wir uns mutwillig zusätzliche Erbgutschäden zu. Wir sind einfach zu blöd, uns selbst zu überleben.

 

Was in Japan passiert ist, wäre auch ohne die atomare Sauerei eine entsetzliche Katastrophe, deren Auswirkung man mit früh genug angewandter Intelligenz allerdings hätte abfedern können. Warte nur, Kalifornien, der Andreasgraben wird auch dir demnächst furchtbar in den Arsch treten. Und auch danach wird wieder der Kleinbürger zur Spende gebeten und läppische Hilfsfonds aus von Denselben erbrachten Steuern finanziert ( wir erinnern uns: Für Haiti hatte man 10Mio. übrig. Richtig Zaster vom Staat - ca 400 Mrd. - gibt's ja erfahrungsgemäß nur für zockende Bänker-Drecksäcke, die dann wie gehabt weitermachen dürfen. Ok, da musste man sich wenigstens keine Gedanken darüber machen, ob das Geld auch da ankommt, wo es gebraucht wird... ) und es wird wieder keine Rede davon sein, dass auch und gerade DIE, die Jahrzehnte lang obszöne Geldsummen mit der ganzen Scheiße verdient haben, von ihrem Reichtum abzugeben haben. Als Strafzoll gewissermaßen.

 

Aber egal, das läuft jetzt sowieso bis zum Ende der "Ära Mensch" unter: "Die Geister, die man rief..." Eventuell nachfolgende Zivilisationen werden's uns jedenfalls sehr danken...

 

 

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