01.03.2023
Ich habe ja dereinst große Stücke auf eine gewisse Frau Sara Wagenknecht
und Alice Schwarzer gehalten, aber was die neuerdings so zum Thema Ukrainekrieg
absondern, lässt mich wirklich an ihrem Verstand zweifeln. Sie befinden sich da
ja bekanntermaßen in guter Gesellschaft, wie z.B. in der des famosen Herrn
Johannes Varwick, seines Zeichens Politologe, der gestern, bei diesem immer
nervtötenderen Markus Lanz, „darlegte“, warum er seine Unterschrift beim
„Manifest für Frieden“ der o.G. zurückgezogen hat, und „erklärte“, welche
Grundlagen er für eine Verhandlungslösung im Kriegsgeschehen sieht.
Unerträglich, sein dumm-zynisches Gebrabbel.
Die ebenfalls anwesenden CDU Politiker und ex-Oberst Roderich Kiesewetter,
die Journalistin Rieke Havertz, Nahost-Expertin Kristin Helberg, bekamen
gestern 5 Sternchen für außergewöhnliche Körperbeherrschung!! Besonders
Letztgenannte stand offensichtlich kurz vor`m „Scheidenkrampf“...
Besagte
Herrschaften scheinen`s einfach nicht zu begreifen:
Es
gibt Menschen, die verstehen ausschließlich die Sprache der Gewalt!!!
Diesem Möchtegern-Zaren ist mit diplomatischem Gelaber nicht beizukommen.
Er ist nun mal vollkommen durchgeknallt. Ich habe immer noch Hoffnung, dass ihm
in absehbarer Zeit das Material ausgeht, ganz zu schweigen vom Kampfeswillen
seiner Truppe. Vielleicht war ja das unsägliche Zögern des deutschen
Ober-Trolls Teil eines von derselben Hoffnung genährten Planes, Putin erst mal
einen Großteil seines Arsenals verpulvern zu lassen, um dann mit ordentlichen
Waffen seiner Armee nachhaltig in den Arsch zu treten. Im Hinblick auf die
vielen Opfer auf beiden Seiten wäre das zwar ebenfalls sehr zynisch, aber in
anderen Krisen- u. Kriegsgebieten wird und wurde, besonders auch von der EU, ja
auf des gemeinen Volkes Wohl ebenso keinerlei Rücksicht genommen.
Warum findet sich niemand, der diesen Drecksack wegmacht. Es gibt sie doch,
die Russen mit klarem Verstand, die in einer „Nach-Putin-Ära“ hoffentlich das
Sagen haben werden. Für einen Scharfschützen sollte das doch kein Problem sein,
auch aus vielen 100m Entfernung nicht. Diejenigen, die derzeit noch laut
krakeelend in sein Horn stoßen, sind dann mit Sicherheit unter den Ersten, die
ihr Opportunistenfähnlein in einen neuen Wind hängen. Und um diese Wagnertruppe
muss man sich danach dann gesondert kümmern. Dieser Abschaum gehört lebendig
gehäutet.
Ja, Gewalt erzeugt immer eine irgendwie geartete Gegengewalt und daran,
auch das sollte man in den
„Gutmenschenkreisen“ endlich einmal zur Kenntnis nehmen, wird sich auch
niemals etwas ändern. Im Grunde gilt das ja für jeden Lebensbreich – manchmal
mit Waffen, manchmal mit subtilerer Methode. Das ist zugegebenermaßen schon
bitter, aber daran kann man eben auch erkennen, dass wir ganz tief drinnen noch
Primaten sind. Der physisch Stärkere siegt, basta! Und hoffentlich trifft das
nicht auf den derzeit übelsten Primaten von allen zu. Physische, mentale und
geistige Stärke gehen nun mal leider nicht immer einher...
12.10.2022
Auch
DAS noch
Wladi hat neue Kumpels! Die ach, so ehrenwerte Herrscher-Clique aus
Saudi-Arabien!
Ausgewiesene Edelmänner unter sich!!! Motto: Gemeinsam gegen "Den
Westen"! Gegen genau DEN Westen, der es ihnen vor zig Jahren überhaupt
erst ermöglicht hat, an das verdammte Erdöl in ihrem Wüstensand heranzukommen.
Gegen den Westen, der im Grunde also selbst schuld ist (Stichwort: Wissens- und
Technologietransfer), an dem obszönen Reichtum, mittels dessen sie nun die
großen Zampanos auf dem Globus geben. Selbst ihre Megacities und Bauten waren und
sind NUR mit Hilfe technischer Errungenschaften dieses inzwischen so verhassten
Westens möglich.
Sie
werden niemals intellektuell ihr finsteres Mittelalter verlassen!!! Nie und
nimmer!!!
Und auch DAS hatte man damals schon in Politikkreisen vollkommen falsch
eingeschätzt. Mit welcher Spezies im Speziellen man es dort zu tun hat, wird ja
justament offenbar. Aus lauter Dankbarkeit klüngeln sie seit gestern mit dem
schlimmsten Bastard der Jetztzeit und sorgen nun für noch weitergehende
Energieversorgungsprobleme in Europa. Aber man beliefert sie weiterhin mit
modernster Waffentechnik (wiederum von diesen verdammten Erzfeinden ersonnen
und konstruiert), trotz all der inzwischen gemachten schlechten Erfahrungen mit
dieser Beduinentruppe. „Profit as Profit can!“, alles Andere wird dumpf
ignoriert. All das nur, um an den Stoff heranzukommen, von dem man sich so
elend abhängig gemacht hat. Anzunehmen, dass sowas wie ein Mindestanstand in
diesen Leuten existiert war ein arg naives Gutmenschendenken, auch in den Vorständen
der Großkonzerne. Sie vertrauten auf faires Einhalten von – europäischen -
Regeln. Das hat schon eine fast komische Komponente. „Es existieren doch
Verträge! Daran muss sich jeder Vertragspartner auch halten!“ Zum Totlachen!
Bei solchen Zeitgenossen? Nun ja, die guten Geister zogen ja schon vor langer
Zeit ihrer Wege.
Als nächstes darf wahrscheinlich vermeldet werden, dass die Saudis, wieder
wider alle Regeln und Verträge, wie sich das für echte Ehrenmänner - so sehen
die sich ja selbst - eigentlich nicht ziemt, dem Wladi, dem augenscheinlich nur
sehr minderwertiges Material zur Verfügung steht, ihre, o.g. Waffensysteme zur
Verfügung stellen, quasi im Ringtausch. Wo genau hat man DAS schon mal gehört?
Auch SIE träumen schließlich von einer neuen Weltordnung. Nur diese wird sich
dann auch nicht wirklich mit Putins und/oder Xis Plänen in Einklang bringen
lassen, auch nicht mit Allahs Hilfe.
Noch kann Westeuropa auf Herrn Biden zählen.... Don Donald scharrt indessen
- immer noch - mit den Hufen. Das dürfte auch noch eine spannende Sache werden.
Die brutalst mögliche Dreieinfaltigkeit winkt: Putin - Xi - Trump. Ganz großes
Kino!! Ein paar Jünger sehe ich da auch schon. Es steht momentan noch viel
schlechter um die Menschheit, als ich es, seit Jahren schon, ohnehin annehme.
Tja,
und die "Expendables" haben - immer noch - keinen Bock mehr...
01.10.2022
Jetzt
wird`s richtig ernst.
Dieser russische Psychopath hat jetzt endgültig jedes Maß verloren. Sein
Scheinreferendum mit in 3 Tagen folgender Eingliederung der Ost-Ukraine in sein
neues „Großrussisches Reich" ist seit 100en von Jahren das erste Mal, dass
ein „Herrscher“ sich einfach mal wieder gewaltsam fremde Territorien
einverleiben will. Die wiederholte Drohung, bei allzu erfolgreichem Widerstand
Atomwaffen einzusetzen, ist nun auch wirklich ernst zu nehmen, da man ja ab
diesem Zeitpunkt dann quasi Russland angreifen würde. Was bleibt ihm denn noch,
nachdem wohl klar ist, dass ein weiteres Mal – zum Glück - ein Krieg stümperhaft
geführt wird. Allein an den brutalen Barbareien seiner „Soldaten“ ist das ja
schon erkennbar. Und die Teilmobilmachung, bei der ja auch noch der blödeste
Untertan die Generalmobilmachung als unausweichlich sieht, wird ihm ganz sicher
keine neue Heerschar hündisch ergebener, tapferer Selbstmörder bringen.
Diesem vollkommen ausgeklinkten Wahnsinnigen sollte man jetzt alles
zutrauen. Seine öffentlichen Äußerungen zum Ergebnis seines „Referendums“ sind
an Absurdität nicht mehr zu überbieten. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit kann
man getrost verwerfen. Was sollte der Rest der Welt jetzt machen? Mit atomarer
Gegenreaktion drohen? Ja, was denn sonst? Aber, wie wird das Ergebnis im
Erlebensfall aussehen? Eine, zumindest teilweise atomar verseuchte, Nordhalbkugel
ist das Mindeste, was dabei herauskommt. Hat er dazu mal seinen neuen Weltneuordnungskumpel Xi befragt?
Und wenn es das Letzte ist, was auf diesem Planeten politisch geschieht: ER
will SEIN Reich nach SEINEM Gusto hinterlassen, und wenn dazu Atombomben
vonnöten sind, bitteschön, könnt ihr haben. Ob dieses „Reich" dann auch
für ihn und „seine Untertanen“ weiterhin bewohnbare Heimat sein wird, ist ihm
jedenfalls vollkommen egal. Was will er denn mit einem - durch ihn selbst -
vollkommen zerstörten Territorium, welches einst mal Ukraine genannt wurde,
machen? Einen Wiederaufbau zum Wohle seiner Landsleute angehen? Wie soll denn
das gehen und, vor Allem, wovon? Sein „Reich“ ist ja schon jetzt wirtschaftlich
in absolut desaströsem Zustand.
Es gibt genau eine einzige Lösung: Der Kerl muss weg, basta! Es gibt dazu
keine Alternative, da bin ich ganz sicher. Entweder findet sich jemand aus
seinem unmittelbaren Umfeld, der ihn wegmacht, oder man muss größeren
Kollateralschaden inkauf nehmen, indem man seinem Aufenthaltsort einen
ordentlichen „Big-Bang“ angedeihen lässt.
Solange dieser Irre lebt, wird es immer weiter eskalieren. Man darf
wirklich gespannt sein, wann die Chef-Diplomaten der sog. zivilisierten Welt
DAS einsehen. Man soll doch immer aus der Vergangenheit lernen. Also bitte,
dann macht das doch auch. Es ist allerhöchste Zeit.
Ich darf hier nochmal mein tiefstes Bedauern zum Ruhestandsprogamm der
„Expendables" ausdrücken...
16.09.2022
Tja,
Herr Putin,
das sieht ja nicht wirklich gut für Sie aus, was da in der Ukraine
passiert. Ihre Soldaten haben wohl jetzt doch mitbekommen, für was für ein
„hehres" Ziel sie verheizt werden. Es ist mit den Ukrainern wie überall in
der Tierwelt: Das Verteidigen des heimischen Baus setzt unglaubliche Energien
frei.
Auch scheint sich mein anfänglicher Verdacht zu bestätigen, dass es mit der
Überlegenheit der Russen-Armee wohl doch nicht so weit her ist. Sind halt doch
nur gepanzerte Moskwitsches und Ladas, die sie zur Verfügung haben. Alles nur
technischer Ramsch, welcher beim Kriegsgeräte-Quartett keinen Stich machen
würde.
Es scheint auch, dass da so langsam die „Ressourcen“ zur Neige gehen. Böse
verzockt hat er sich, der Gute. So wie viele seiner kriegstreiberischen
Vorgänger – allen voran die Amis. Die waren ja noch viel arroganter. Wussten
absolut nichts von der Weltregion und deren Bewohnern, die es zu
„amerikanisieren“ galt und sind, außer gegen das 3.Reich, immer böse auf die
Fresse gefallen. Nun, wie es scheint, macht der Wladi diese Erfahrung gerade auch.
Und jetzt will endlich auch Teutonia sein Einverständnis für Lieferungen
schwerer moderner Waffen an die Ukrainer geben? Nachdem sie wirklich peinlich
feige und zögerlich in sich reinlamentiert haben. Man will auf keinen Fall, dass
Putin gewinnt, aber die Ukraine darf den Krieg auch nicht gewinnen, da Putin ja
sonst "sein Gesicht" verlieren würde... Was ist DAS denn für ein
Quatsch? Allen voran zetert da ein Herr Stegner (SPD), mit dem verkniffensten
Gesicht, das ihm gegeben ist, herum, dass weitere Waffenlieferungen nur den
Krieg verlängern und überhaupt der Einsatz von noch mehr Waffen noch nie einen
Krieg beendet habe, etc.pp... Ja, und wie stellt er sich das dann vor? Ei, is
doch klar, der werte Herr Scholz muss mal mit dem Wladi reden... Hätte nie
gedacht, dass der Ralf so realitätsfern ist. Na, ja, er befindet sich in seinem
Umfeld ja in bester Gesellschaft.
Wie genau, Herr Stegner, ist denn das 3.Reich besiegt worden? Die
alliierten Führer haben ihn, „Den Führer“. schwindelig ge-diplomatied, oder
wie??? Die schiere Menge der Waffen war`s, sonst nix, verflucht-nochmal!! Den
Ukrainern stünden sogar überlegene Waffen zur Verfügung, mit denen ein baldiges
Ende sehr viel wahrscheinlicher sein wird, als mit diplomatischem Gelaber.
Nochmal: Es gibt in der Menschheitsgeschichte nicht einen einzigen Beweis, dass
Diplomatie einen großen Krieg auch nur positiv beeinflusst, geschweige denn
beendet hat, nicht einen Einzigen!!! Der Stärkere hat dem Schwächeren IMMER den
Arsch versohlt.
Dass alle Kriege in der jüngeren Vergangenheit nicht wirklich erfolgreich
waren (auch die Weltpolizisten aus Amiland können ganze Arien zu diesem
Thema singen), liegt, genau genommen, nur an absolut stümperhafter
Kriegsführung. Ja, das ist zynisch, aber eben auch wahr. So stümperhaft wie
das, was jetzt dieser Putin veranstaltet. Wann wird auch ein Stegner begriffen
haben, dass man so einem Irren nur mit brachialer Gewalt gegenübertreten kann -
der versteht nämlich auch, wie übrigens die allermeisten Menschen im Kleinen
wie im Großen, nur den eigenen Schmerz!!!
Man darf auch gespannt sein, wie der werte Herr Xi dann zu Putin stehen
wird, wenn klar wird, dass das Thema „Großrussisches Reich“ ad acta gelegt wird
und mit ihm die „Neuordnung der Welt“.
Mit DEM wird der sog. Westen noch ganz andere Probleme bekommen, aber DAS
hat ja noch etwas Zeit, bis auch da allen „Entscheidungsträgern“ klar werden
wird, welche Fehler, wann und wie weit zurückliegend, gemacht worden sind.
05.03.2022
Wie
konnte sich Wladimir Putin so verkalkulieren?
Ein
Gastbeitrag von Sabine Fischer in

Russlands politische Elite ist über die Ukraine erschreckend wenig
informiert. Das erklärt, warum die Führung in Moskau die Invasion völlig falsch
eingeschätzt hat.
Mit dem Fortgang von Russlands Krieg gegen die Ukraine wird deutlich, dass
sich Präsident Wladimir Putin verkalkuliert hat. Woher kommt dieses
Nichtwissen? Ein Erklärungsversuch von Sabine Fischer von der Stiftung
Wissenschaft und Politik in Berlin. Fischer ist in der SWP Senior Fellow für
Osteuropa und Eurasien.
Auch am elften Tag des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ist
kein Ende der Kämpfe in Sicht. Die russischen Streitkräfte kommen mühsam voran,
sie stoßen auf erbitterten Widerstand – nicht nur der ukrainischen Armee,
sondern der gesamten ukrainischen Gesellschaft. In den sozialen Netzwerken
kursieren Videos von verzweifelten russischen Soldaten. Das
Verteidigungsministerium in Moskau musste erstmals eingestehen, dass es
Verluste auf russischer Seite gibt.
Zum Auftakt der Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates am Donnerstag
beharrte Putin auf seinen Kriegszielen und bereitete die Bevölkerung nun auf
Verluste und länger andauernde Kriegshandlungen vor. Dabei war man ganz
offensichtlich davon ausgegangen, die sogenannte Spezialoperation in der
Ukraine in kürzester Zeit zu einem erfolgreichen Abschluss führen zu
können.
Wie konnte der Kreml sich so verkalkulieren? Je länger der Krieg dauert,
desto offensichtlicher wird, dass Putins Entscheidung zum Angriff auf schweren
Fehleinschätzungen beruhte: im Hinblick auf die Standfestigkeit der
ukrainischen Führung, auf den Widerstandswillen der ukrainischen Gesellschaft,
auf die Kampfbereitschaft der ukrainischen Armee und auf die eigene Fähigkeit,
diesen Krieg zu führen. Diesen Fehleinschätzungen liegt eine fatale Mischung
aus Inkompetenz, ideologischer Verblendung und Autokratie zugrunde.
Mit
Krim-Annexion und Donbass-Krieg rissen viele Verbindungen
In der außenpolitischen Community in Moskau gibt es auffällig wenig Wissen
über die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in den
Anrainerstaaten. Die Ahnungslosigkeit wurzelt in der sowjetischen und
postsowjetischen Geschichte Russlands und seinen Beziehungen zu seinen
Nachbarn. Vor 1991 waren diese Länder Teil der Sowjetunion und damit aus
russischer Perspektive "eigenes" Territorium. Nicht zuletzt daher
rührt die russische Überzeugung, dass "dort alles ist wie bei uns".
In den Neunzigerjahren war Russland dann sehr mit sich selbst beschäftigt
und zu arm, um systematisch in Forschung zu investieren. Die Russische Akademie
der Wissenschaften verlor in dieser Phase große Teile ihres wissenschaftlichen
Personals an die freie Wirtschaft und an das Ausland. Vor allem in den Geistes-
und Sozialwissenschaften, so sie vorhanden waren, konnte Wissen deshalb nicht
gepflegt und ausgebaut werden – es verfiel im Gegenteil rapide.
In den Nullerjahren verbesserte sich die wirtschaftliche Situation. Auch
wissenschaftliche Institutionen und Thinktanks erholten sich spürbar. Nun
standen aber andere Themen im Vordergrund, besonders China und Asien. Die
Forschung beschäftigte sich lieber mit der Entstehung einer multipolaren
Weltordnung, in der der Westen schwächer und Mächte wie China und Russland
stärker würden. Die eigenen Nachbarn, auch die Ukraine, führten in dieser
Debatte ein Schattendasein.
Nach der Annexion der Krim und dem Ausbruch des Krieges im Donbass 2014
rissen viele Verbindungen zwischen Russland und der Ukraine ab. Das galt
besonders für die stark politisierte außenpolitische Expertengemeinschaft. Seit
bald zehn Jahren reisen russische Forscherinnen und Forscher kaum noch in die
Ukraine, um dort die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen
Entwicklungen zu erforschen. Informationen bekam man aus dem Internet, aus
Sekundärquellen oder gelegentlichen Zusammentreffen mit ukrainischen Kollegen
bei internationalen Konferenzen. Mehr nicht. So ging jedes Gefühl für und jeder
Einblick in den tiefgreifenden Wandel verloren, den die ukrainische
Gesellschaft in den vergangenen zehn Jahren durchlaufen hat.
Die
Ukraine als eigenständiger Akteur verschwand
Die Ahnungslosigkeit leistete dem neo-imperialistischen Denken Vorschub,
das den Moskauer Blick auf die Ukraine und die gesamte Nachbarschaft trübt.
Nicht mehr mit den Ansichten ihrer ukrainischen Gegenüber konfrontiert, machte
es sich die außenpolitische Elite in Moskau in dem Glauben bequem, die Ukraine
sei kein eigenständiger Akteur, sondern nur eine vom Westen manipulierte
Marionette. Dem Westen wiederum ging es in dieser Lesart nicht etwa um die
Ukraine und ihre weitere Entwicklung, sondern einzig und allein darum,
Russlands Einfluss in der gesamten Region Osteuropa zurückzudrängen und die Existenz
des russischen Staates zu gefährden.
Aus diesem Blickwinkel verschwand die Ukraine als eigenständiger Akteur
vollkommen hinter der russischen Besessenheit von der Großmachtkonkurrenz mit
den USA. Mit einem wild zum Handeln entschlossenen ukrainischen Staat und einer
Gesellschaft, die sich mit aller Macht der russischen Invasion widersetzt, hat
man in Moskau schlicht nicht gerechnet. Man könnte auch sagen, dass
neo-imperialistische Arroganz russische Entscheidungsträger bis hin zu Wladimir
Putin blendete und die russische Politik in diesem Punkt vollständig in die
Irre führte.
Inkompetenz,
ideologische Verblendung, Autoritarismus
Die Machtvertikale und Putins höchstpersönliche Beratungsresistenz
blockierten in den vergangenen Jahren die wenigen Leute, die noch verstanden,
was wirklich in der Ukraine vor sich ging. Nach der Annexion der Krim nahm die
innenpolitische Spannung zu. Die Situation derer, die eine andere Geschichte
über das Nachbarland hätten erzählen können, wurde immer prekärer. Das hatte
nicht zuletzt damit zu tun, dass die herrschende Elite in Moskau
selbstverständlich eine ähnliche Entwicklung im eigenen Land fürchtete.
Entsprechend hart wurde schon damals auf abweichende, kritische Meinungen
reagiert. Boris Nemzow, die wichtigste Stimme im Widerstand gegen die russische
Aggression 2014, fiel am 26. Februar 2015 im Zentrum Moskaus einem brutalen
Mordanschlag zum Opfer.
Heute kulminiert diese Entwicklung in einer präzedenzlosen Welle der Zensur
und Repression, der bereits in den ersten Kriegstagen die wichtigsten
unabhängigen Medien zum Opfer fielen. Russland entwickelt sich in rasender
Geschwindigkeit in Richtung Diktatur.
Die Kombination aus Inkompetenz, ideologischer Verblendung und
Autoritarismus verleitete Putin und seinen engsten Kreis zu dem Irrglauben,
dieser Krieg sei möglich und schnell zu gewinnen. Bislang sind es aber nicht
diese Leute, die den Preis zahlen. Den Preis zahlen die Menschen in der
Ukraine, die ukrainischen Soldaten, aber auch russische Soldaten und die russische
Gesellschaft – mit ihrem Leben, mit ihrer Existenz.
01.03.2022
Krieg in Europa
Ich hielt, ehrlich
gesagt bis heute, die Ami-Oberen, diese selbsternannten „Weltpolizisten“, vor Allem
für arrogant, selbstgerecht und auch unberechenbar. Man erinnere sich an die
Ära Reagan: Krankes Wettrüsten, div. CIA Aktionen über den ganzen Globus
verteilt, deren Rechtmäßigkeit, sofern etwas durchgesickert war, man durchaus
kritisch gegenüber stand… Und wie genau verhält sich das nochmal mit Julien
Assange? Was genau wirft man ihm nochmal vor? Was hat der gemacht? Die
Wahrheit, sogar mittels Beweisen, veröffentlicht? Ja, was fiel dem denn ein? So
ein Drecksack! Jetzt gilt er in den USA als Hochverräter. Das hat er jetzt
davon! Wieviel Jahre Ami-Knast warten auf ihn? In Worten Hundertfünfundsiebzig!!! Was genau unterscheidet ihn eigentlich von
einem Nawalny und anderen russischen „Whistleblowern“, denen man unter dem
üblichen lauen Protest des Westens barbarisch den Garaus gemacht hat?
Der Ostblock war
nach perfiden Geschäftsmethoden der Amis komplett bankrott! Und „Gorbi“ hat
später das einzig Richtige getan. Seine Nachfolger hingegen…. Eieieieiei…
Dass dem Vladi jetzt
aber SO die Sicherungen durchgebrannt sind, war dennoch so nicht vorhersehbar,
oder etwa doch?? Die späteren absurden Kriegsrechtfertigungslügen der Amis -
„Dessert Storm“, etc. - waren ihm wohl jetzt auch Vorlage, die es zu
übertreffen galt...
Allerdings waren da,
seit seiner denkwürdigen Rede 2000 im Bundestag, die darauf folgende westliche
Ignoranz, eine spitzfindige Wortglauberei in Sachen NATO-Osterweiterung und
überflüssige Kommentare, seitens div. Politiker, sicher ein dicker Grundstein
für seine inzwischen abgrundtiefe Abneigung und Verachtung gegenüber fast
allem, was politisch aus dem Westen kommt. Ja, er hatte schon schlimme Dinger
gebracht, ohne Zweifel, z.B. Tschetschenien oder Georgien, lange vor Euromaidan
und Annexion der Krim. Es wurden damals aber auch von westlicher Seite in der
Nachlese schwere Fehler gemacht! Wäre das denn ein so großes Problem gewesen,
sich die Installation von „Verteidigungswaffen“, bzw. das Erlauben des
Betretens von ausländischen Truppen nahe der Ostgrenzen der neuesten
NATO-Mitglieder zu schenken? Er hätte mit „seinem“ Russland so gerne einem
gemeinsamen Europa angehört (wer weiss, vielleicht wäre das gar keine so blöde
Idee gewesen) und das hätte ihn vielleicht langfristig gemäßigter werden
lassen. Sicher wäre er kein lupenreiner Demokrat geworden, aber vielleicht auch
kein Despot von Teufels Gnaden, so wie jetzt. Aber nein, den Amis hat das
sicher nicht gepasst: Russland als Bestandteil der Europäischen Union? Na, DAS
hätte ja gerade noch gefehlt!! DE hat, noch in devoter Luftbrückendankbarkeit,
artig gehorcht. Putin fühlte sich schließlich übelst brüskiert, seine
Verachtung schlug in regelrechten Hass um, und jetzt ist er wohl vollkommen
ausgetickt.
Es gibt ja gerade
mit DE umfangreiche, leider z.T. auch sehr einseitige, Wirtschaftsabkommen. Wenn
ihm also die geforderten Sanktionen tatsächlich richtig weh tun, muss man
durchaus damit rechnen, dass er auch noch Nuklearwaffen zum Einsatz bringt, um
sich zu holen, was ihm vermeintlich zusteht, da „ihn ja gar keine Schuld an der
ganzen Misere“ trifft. Ist ihm die Atomschlagdrohung wirklich bitterer Ernst?
Um die Nachbarwohnung zu bekommen zündet er auch die eigene an, mitsamt seiner
Familie? Wirklich? Womöglich hat er jetzt sogar noch ein Drogen- und/oder ein
böses Gesundheitsproblem – er sieht verdächtig danach aus - und kann wohl nur
noch aus dem eigenen Kreis heraus gestoppt werden. Ich hoffe sehr, es findet
sich „sein“ Brutus, da sich sicher wieder mal kein fremder gut ausgebildeter
Attentäter auftreiben lässt. Vielleicht kann man ja einem Musel-Hirni statt 72
Jungfrauen 144 zusagen.... Der Einwand: Dann wird sich ein Nachfolger finden,
der genau so weitermacht. Kann sein, aber in diesem Fall halte ich das für
weniger wahrscheinlich.
Putin will
„sein" altes Russland zurück, er ist quasi in „heiliger Mission"
unterwegs. Was ist aus dem einst nicht unintelligenten Emporkömmling, der es
immerhin zum KGB-Oberstleutnant gebracht hat, geworden? Zar Wladimir der
Wahnsinnige? Selbst auf Fotografien, beim Blick in seine irgendwie leblosen
Augen, kann einem angst und bange werden.
Hoffentlich können
sich viele seiner Landsleute daran erinnern, oder wissen sie wenigstens aus dem
Geschichtsunterricht, wie Ihresgleichen in diesem Russland ihre Leben
„gestalten" konnten? DAS können die nicht ernsthaft zurück wollen, siehe
Nawalny und Co. Irgendwas von ihm und Seinesgleichen, z.T. wirklich auf`s
Perfideste umgebracht, (wie ich das in seinem Fall auch als durchaus
angemessen erachten würde), muss doch im Volksbewusstsein vorhanden sein.
Auch wenn er versucht seine Landsleute von jeder wahren Information
abzuschneiden, wird diese üble Veranstaltung seine Gegner im eigenen Land
stärken und hoffentlich auch deutlich mehren. Seine feinen „Korrekturen“ der
Inhalte in medialen Berichterstattungen, deren Missachtung unter drakonischer
Strafe steht, haben eine chinesische Qualität angenommen. Das ukrainische Volk
wird er jedenfalls bis zum hoffentlich baldigen Ende seiner Tage zum
erbitterten Feind haben. Was wird wohl Busenfreund Lukaschenko sagen, wenn er
begreift, dass konsequenterweise auch „sein" Belarus zurück ins Reich zu
kehren hat und somit auch seine Großmannssucht beendet sein wird? Den Bürgern
der baltischen Staaten wird sicher auch ziemlich „der Stift gehen“…
Wie werden sich die
Oligarchen und deren unzählige Mitgewinnler verhalten, wenn sie ihre
aberwitzigen Milliardenvermögen, ihre Super-Yachten, Geschäftsimmobilien und
Villen an den schönsten und teuersten Orten des Planeten konfisziert sehen, die
allesamt ohnehin mit sehr fragwürdig erworbenen Vermögen finanziert sind? Der
Westen will Russland zerstören? Sowas Hirnrissiges! Warum sollte er das tun?
Man hat doch trefflich miteinander, auf allen Seiten, inklusive Putins eigener,
obszöne Vermögen angehäuft. Wie wäre es denn, wenn man die ausländischen Konten
Putins und die seiner stinkreichen Fans pfändet und das Geld auf die
Opferhilfekonten überweist? Und wenn das Geld aufgebraucht ist, sind die
Yachten dran, usw., usw.
Er will Geschichte
schreiben? Geschichte „korrigieren“? – Jou, DAS wird ihm und seinen Schergen
zweifellos gelingen.
Ich war schon immer,
und bin nun mehr denn je, der Meinung, dass Diplomatie arg überschätzt wird.
Wo, in der Menschheitsgeschichte, sind wirklich schlimme Entwicklungen anders
als mit schierer Gewalt angegangen und „gelöst“ worden? Offenkundig ist es
dennoch noch immer nicht möglich, solche kranken, durchgeknallten Idioten wie
Lukaschenko, Erdogan, Bolsonaro, Orban, Assad, Kim und Co. und nun auch ihn mal
eben flugs wegzumachen, sie ganz unspektakulär von der Bildfläche verschwinden
zu lassen. Und wer darf denn eigentlich global über Dergleichen befinden? Seit
Tausenden von Jahren, lange schon vor dem „Großen Alexander“, gibt es solche
größenwahnsinnige Arschlöcher, die abertausende unschuldiger Menschen mit Hilfe
von elenden Befehlsempfängern, hin und wieder auch Soldaten genannt, ins
Verderben schicken. Aber DIE hatten wenigstens noch keine Nuklearwaffen, sonst
hätte sich das mit der Ära Mensch schon vor einigen Tausend Jahren erledigt.
Es ist doch wirklich
ernüchternd zu erleben, dass die Generäle, die solchen Kanaillen gehorsame
Vasallen sind, offenkundig auch nur schießwütige Bastarde sind. Wehe der Welt,
wenn Vladis Militärs einen von ihm geforderten Atomschlag tatsächlich
ausführen. Da bleibt einstweilen nur die Hoffnung, dass in deren Reihen noch
2-3 Führungskräfte halbswegs bei Trost sind. Alte, womöglich auch
desinformierte Figuren in lächerlichen Uniformen, ähnlich diesem ganzen
Kirchengesockse, mit Zugriff auf jede Menge Atomwaffen, da kommt schon
Schaudern auf. Schon ganz und gar, wenn man in Betracht zieht, dass „der
Westen“ einem solchen Ausklinken rein gar nichts Adäquates entgegenzusetzen
hätte. Wozu auch? Im Ergebnis wäre so oder so alles im Arsch.
Einer dieser „Köpfe“
hat sich ja schon öffentlich geäußert…. O-Ton Lavrow: „Wenn die Welt(-gemeinschaft)
Russland nicht will, braucht Russland diese Welt auch nicht!“ So einfach ist das!
Andererseits: Ist
die russische Waffentechnik wirklich so überlegen, wenn man bedenkt, dass im
zivilen Leben im Rest der Welt russische Technologie nicht die geringste Rolle
spielt?? Nirgends! Nicht im Automobilbau, nicht in der Unterhaltungselektronik,
nicht bei Haushaltsgeräten. Nirgendwo Produkte aus Russland bei uns im Westen,
noch nicht mal ein Flaschenöffner oder Schraubendreher. Eher noch Billigramsch
aus Chineanuesien. Haben die wirklich überlegene Waffen, oder macht`s einfach
nur die schiere Masse? Mit der weiland vereinbarten Abrüstung war`s ja wohl
nix. Funktionieren sie tatsächlich, die Ladas oder Moskwitsches unter den
Nuklearwaffen?? Vielleicht technisch simpler, aber womöglich zuverlässig genug,
um für einen veritablen terrestrischen Big-Bang zu sorgen! Immerhin fliegen die
auch im All rum und ihre MIGs waren und sind sicher noch immer die robustesten
Kampfjets der Welt….
Und im Westen? 100
Milliarden für eine neue Bundeswehr? Um dann WAS zu bewirken?
Kriegsregelnkonforme Verteidigung? Ach, was!?! Und selbstredend ist innerhalb
dieses „Regelwerks“, neben Zerstörens ziviler Ziele, die Anwendung von Chemie-
u. Nuklearwaffen unzulässig, sowas gehört sich einfach nicht! DAS ist dann doch
zu arg! Ein schönes alt-soldatisches, festgeschriebenen Regeln folgendes, ja
fast schon humanes Erschießen von armen Schweinen, hin und wieder auch Soldaten
genannt, DAS ist ordnungsgemäßer Krieg, SO muss das! Ein, aus Versehen versteht
sich, stattfindendes Zerbomben von Städten und deren Zivilgesellschaften, muss
als Kollateralschaden zwar bedauert und „scharf verurteilt“, aber leider auch
hingenommen werden, bei solch hehren Zielen, wie der Verteidigung seiner
Freiheit und, nicht zu vergessen, Pfründe… (Stellt euch doch nicht so an,
Leute!! Wir machen das doch auch für euch!!) Ein Regelwerk für Kriege?!?
Geht`s noch? Könnte man denn nicht auch noch sowas wie eine olympische Idee
einbauen? Wo genau, in den vergangenen Jahrzehnten, hielten sich die
Kriegstreiber denn an eine Genfer Konvention?? Im Irak? Auf dem Balkan? In
Libyen? Man hat es per se mit NS-artigen Irren zu tun und denen möchte man ein
humaneres Kriegen an`s Herz legen? Etwa nach dem Motto: „Wenn DAS nicht klappt,
werte Herren, wird ein internationales Tribunal euch schwer brandmarken - da
könnt ihr dann aber mal sehen, was ihr davon habt, ihr bösen Bösen, ihr…“ Das
und Diplomatie soll die Zukunft Europas und der Welt sein? Es darf gelacht
werden.
Bislang war meine
Generation seit Jahrtausenden die erste, die keinen Krieg erleben musste. Kann
es wirklich angehen, dass ein einziges krankes Gehirn bewirkt, dass man uns DAS
vermasselt??
Im Grunde ist diese ganze
Scheisse nur weiterer Bestandteil und Nahrung des auf vollen Touren laufenden
Selbstmordprogramms des „homo idiotens“. Dass dessen Tage gezählt sind, ist eh
klar (es sei hier mal an den „Club Of Rome“ erinnert), aber diese Form
der Evolutionskorrektur käme schon unerwartet und, aus meiner Sicht, auch
ärgerlich früh. Das entspannte Verjubeln von Renten und Pensionen auf den
Kanaren läuft doch gerade soo gut….