12.11.2019

 

Ich bin dann auch mal weg!!!!

 

Meinesgleichen können sich noch an eine Bundesrepublik erinnern, in der der „Kleine Mann“ noch vorkam, wo es sich noch gelohnt hat zu leben und zu arbeiten. Wirtschaftlicher Erfolg war auch noch auf den Gehaltskonten der Werktätigen zu erkennen. Und das Miteinander von Vorgesetzten und Untergebenen war noch fair und manchmal fast kameradschaftlich. Alles Schnee von gestern.

 

Dieser, inzwischen sehr verkommene, so genannte Sozialstaat BRD ist nämlich maßgeblich dafür verantwortlich, dass eine sehr große Anzahl von Mitmenschen nicht mal ansatzweise noch angemessene Gehälter für ihre Arbeitsleistung erhält. Und am Ende werden immer mehr auch nur eine sehr kleine Rente beziehen, mit der sie leider nur noch an wenigen Orten innerhalb Europas ein einigermaßen würdevolles Rentnerdasein finanzieren können... „Prekäre Beschäftigungsverhältnisse“ nennt man oft diesen Zustand – PREKÄR!!! Dass man allzu oft von moderner Sklaverei reden sollte, weist man entrüstet von sich. "So viel Vollbeschäftigung wie heute, hatten wir noch nie!" Was für eine ungeheure Dreistigkeit. Ich will den Herrschaften ja noch ein gewisses Maß an Minimalintelligenz zusprechen, aber das bedeutet dann auch: Die wollen uns verarschen!

 

Die Betroffenen müssen, mit oder ohne Arbeitsvertrag, allmonatlich zum Sozialamt rennen, um wenigstens auf lächerliches Hartz4 Niveau zu kommen. Wenn sie dann noch zusätzlich ihre paar Kröten mit irgendeinem Mini-Job aufstocken wollen, müssten sie es eigentlich schwarz tun, denn sonst würden ihnen ihre Hartz4-Bezüge direkt gekürzt. Also sitzen sehr Viele, auch und ganz besonders im Alter, unabwendbar in der Armutsfalle, obwohl sie ihr ganzes Leben lang – oft mehr als 45 Jahre - malocht haben. Dass die Ungerechtigkeitsschere immer weiter aufgeht, wird schlicht billigend inkauf genommen. Da sei es schon mal erlaubt das ganze System scheisse zu nennen und sich, wenn irgend möglich, vom Acker zu machen, oder? Und momentan schon ganz besonders, angesichts dieser neuen/alten Clique in Berlin. Wenn man sich aktuelle Umfragewerte zu all diesen Figuren anguckt, bekommt man doch schon wieder Hirnschreckstarre und erkennt ein weiteres, ernüchterndes Mal, dass dieses Volk es andererseits auch wirklich nicht besser verdient hat.

 

Na, und dann tauchen da neuerdings am Polithimmel pennälerhafte Rotznasen wie Amthor und Koban auf und sabbeln über Leistungen des Sozialstaates, die gerade in einem solchen gar nicht zur Diskussion stehen sollten, wie z.B. Renten. Und zwar in einer Art und Weise, dass ich mich sehr wundern muss, dass diesen Bürschchen noch niemand mal in einem dunklen Winkel den Arsch versohlt hat. Dass sie einer sog. christlichen Partei angehören verwundert nicht wirklich - sind die „Wahren Christen“ doch - über Jahrhunderte hinlänglich belegt - die übelste Mischpoke, die man sich vorstellen kann. Ok, für dieses Hartz4 Desaster sind sie wahrlich nicht allein verantwortlich! Auch nicht für das verrottete Gesundheitswesen. Das haben wir den miesesten „Sozen“ der Landesgeschichte zu verdanken. Es gibt m.E. durchaus Jungpolitiker, mit denen man noch bescheidene Hoffnung verbinden kann, allen voran der junge Herr Kühnert… Er muss dann allerdings, wenn seine Zeit gekommen ist, einiges unter Beweis stellen. Weiland ähnlich leuchtende Beispiele sind am Ende im offenbar unüberwindbaren Sumpf aus Verlogenheit, Profilsucht und Profitgier versackt. 

 

Ich hatte früher schon so meine Zweifel an so machem Politikerkopf und dessen Kernkompetenzen und bin immer davon ausgegagngen, dass man sich halt von Lobbyisten „überzeugen“ ließ. Sicher meist noch nicht mal wider besseres Wissen. Und so bilden auch heute noch in diesem Land - und auch in so manch anderem in Mitteleuropa – allzu viele Schwachköpfe eine ärgerliche Mehrheit. Der "EU-Politklub-Brüssel" hat sogar Verwendung für ausgewiesene Vollidioten, vom Schlage eines gewissen Herrn Ö. aus’m Ländle, die noch nicht mal ansatzweise der Englischen Sprache mächtig sind, was man nun wahrlich für eine derartige Position voraussetzen sollte, sich dieses Mankos aber nicht im Geringsten bewusst sind und übelsten linguistischen Sondermüll ausscheiden. Na, und was das Annegretchen da neulich losgelassen hat…. peinlich, peinlich, peinlich!! Die wenigen Helleren werden untergebuttert. bis sie "vernünftig" werden oder, wie gehabt, aufgeben. Außerdem haben ohnehin ausschließlich die "Großen Bosse" das Sagen - das war allerdings auch schon immer so, aber auch lange Zeit, nach dem 2. Weltkrieg, in den sog. Wirtschaftswunderjahren und bis in die frühen 90er, gar nicht so nachteilig für den "Kleinen Mann". Im Gegenteil! Da galt noch, dass nur zufriedene Mitarbeiter ein gutes Geschäftsergebnis garantieren und man behandelte sie entsprechend. Auch das, Schnee von gestern.

 

Zum Land selbst und seinen Landschaften: Sicher gibt es noch schöne Fleckchen in DE, wo man sich wohlfühlen kann. Die Küsten oder Süddeutschland etwa, vorausgesetzt freilich die Rente reicht dafür überhaupt aus, denn wo es schön ist, ist es halt auch teuer. Auch in den Mittelgebirgen und vielen kleineren Städten, abseits der Ballungszentren, kann das Leben durchaus noch angenehm und entspannend sein. Nur meist eben nicht als Werktätiger. Man braucht schon großes Glück, dort noch einen fair entlohnten Job und bezahlbaren Wohnraum zu ergattern. Der Gesundheitsbonus des beschaulicheren Lebens auf diesen "Inseln der Glückseligen" ist leider immer unausweichlich, dank allseits bekannter Ärgernisse bei der Fahrt zum Arbeitsplatz, sofort aufgebraucht.

 

Angemessener Wohnraum in den Ballungszentren ist, für die Meisten jedenfalls, schwer bezahlbar geworden, insbesondere dann, wenn man sich noch ein wenig schön in den eigenen 4 Wänden einrichten will. Das aber wird immer noch frech in Abrede gestellt. Im Schnitt sei, seit 30 und mehr Jahren, die 30% Regel (= 30% des Einkommens für Wohnungsmieten) nicht überschritten worden. Wieso bleibt bei so einer Äußerung in den Talk-Shows die Schafherde so still in ihrem Gatter? Anstatt nach vorne zu stürzen und so einem Arschloch die Fresse zu polieren. So macht das Leben doch keinen Spaß mehr. Wie bescheiden und anspruchslos soll Familie "Mustermann" denn noch werden? Dass man Wohnungen und deren Bau per se als Wertsteigerungs- und daher Spekulationsmarkt für Besserverdiener zugelassen hat, war schon immer fragwürdig, aber was heutzutage allzu häufig damit passiert, macht so viel mehr als nur allgemeine Lebensqualität kaputt.

 

Paradebeispiel1: Da verkauft der Berliner Magistrat Tausende seiner Immobilien für den sprichwörtlichen Knopf und’n Klicker an einen Großkonzern, der damit dann eine beispiellose Gewinnmaximierung veranstaltet. Kein Schwanz greift da ein. Im Gegenteil. Fängt aber besagter Herr Kühnert an, wie ich finde richtigerweise, öffentlich über Enteignung dieser Bande nachzudenken, wie es im Übrigen in der Vergangenheit, für sog. „Öffentliche Belange“ durchaus üblich war, schreit alles, inklusive der inzwischen wohl auch schon teilweise verblödeten Journaille auf: „Der kleine Hauseigentümer muss um seine Mietobjekte fürchten, der Kühnert und die Wagenknecht wollen alle enteignen!!“…  Sind die denn alle nur blöd? Antwort: „Tja, ist wohl so.“

 

Paradebeispiel2 aus meiner „Heimatstadt“ Frankfurt a.M.: Der neue Henningerturm, inkl. des kompletten Areals drum herum, und der Römerberg. Beide Konzepte an Obszönität fast nicht zu überbieten. Obszön deshalb, weil da, gewissermaßen „coram publico normalo“, geklotzt wird, dass einem schwindelig wird. Und das Architektenkonsortium zeigt voller Stolz 250qm Super-Hyper-Luxus-Behausungen für schlappe 7000€+ pro qm, in denen allein das Gäste-Klo geräumiger ist, als die armselige 2Zi.-Bude 2 Straßen weiter, in der kleinbürgerlichen Nachbarschaft voller Sozialhilfeempfänger und Billig- u. Minijobber! Mitten in Alt-Sachsenhausen! Ja, sorry, irgendwo müssen die „Leistungsträger“ der Nation  schließlich angemessen residieren können, gell!?!

 

Ein bisschen mehr monetäre Fairness als nur die so gar nicht vermeidbaren Brosamen würde die Einkünfte dieser „Säulen der Wirtschaft“ doch nicht nennenswert schmälern. Aber nix da! Und räumlich will man mit dem Plebejer schon gar nichts zu tun haben, weil: „So eine Nachbarschaft wirkt sich doch arg wertmindernd auf meine hübsche Immobilie aus.“ Da lagert man doch besser den durch wahrlich belästigende Armutsdarstellung störenden Pöbel in eigens für ihn vorgesehene Hochhausmonstrositäten möglichst abgelegener sozialer Brennpunkte aus, oder „säubert“ die bevorzugten Stadtteile, indem man alles darin Befindliche mittels schon mehrfach bewährter „Gentrifizierung“ in Schwindel erregende Preisniveaus hebt und man bleibt, dank dessen, in diesen Refugien, schön unter sich. Dass das Gros der „lästigen Rotte“ tatsächlich wesentlich zum eigenen Wohlstand beiträgt, ruft man sich besser gar nicht erst ins Gewissen, sofern man noch über ein solches verfügt. Die asoziale Gier und Geltungssucht erstickt offenbar schon im Keim jedwede, womöglich noch rudimentär vorhandene, Menschlichkeit.

 

Bis zu einem gewissen Grad kann ich das auch noch nachvollziehen und akzeptieren, aber die Schwelle zu aberwitziger Unanständigkeit ist bei Weitem überschritten, allein schon deshalb, weil man seinen in aller Regel amoralisch erworbenen Status immer unverfrorener herzeigt. Solcherlei „Geschäftsmodelle“ haben inzwischen eine ähnliche Qualität wie anderweitig organisierte Bandenkriminalität, genauso rücksichtslos und menschenverachtend, nur subtiler und qua Gesetz, weil so geschickt wie hinterhältig eingefädelt, so gut wie nicht zu fassen. DAS, allerdings, ist eine weltweite Fehlentwicklung, aus der es auch bestimmt keinen Ausweg mehr gibt. Derweil die Knallchargen aus Berlin zum wiederholten Mal betonen, dass die Zahl der Arbeitslosen noch nie so niedrig war, und bescheinigen sich in aller Öffentlichkeit kackfrech die erlesene Qualität ihrer Politik. Was können sie denn dafür, dass das doofe Volk das einfach nicht kapiert….

 

Ich bin, das gebe ich zu, den Weg des geringsten Widerstandes und des besten zu erwartenden Jobs und Verdienstes gegangen, und das war nun mal in DE und, wie erwähnt, noch zu Zeiten, in denen sich berufliches Engagement noch lohnte. Deshalb maße ich mir an, hiermit über diese ganze unsägliche jüngere Entwicklung in diesem Deutschland zu schwadronieren!! Meine Generation - der Vorsehung sei's getrommelt und gepfiffen - hatte ja immerhin viele Jahre ein wirklich gutes und auch sehr langfristig planbares Arbeitsleben. Das war damals noch normal, aber damit war‘s irgendwann dann auch vorbei. Da begann, mit dem Einzug der „Wirtschaftsexperten“ von den Hochschulen in die Führungsetagen, der große Sozialabbau, mit Gewinnmaximierung zum Wohle Weniger auf Teufel komm raus. Es gab plötzlich keine Mitarbeiter mehr, man nannte und nennt sie „Human Resources“, und ob da noch Zufriedenheit mit Job und Arbeit vorherrscht oder nicht, interessiert diese Figuren ungefähr so, wie der sprichwörtlich umfallende Sack Reis in China.

 

All diese Machenschaften, wohlbemerkt ebenfalls vom Staat gedeckelt, die mit Umstrukturierungen der Firmen und den damit einhergegangenen, weil dann zulässigen, Änderungen der Arbeitsverträge begonnen haben, das fast ausschließliche Konzentrieren auf den berühmten „Shareholder Value“, plus all dieser Ungeheuerlichkeiten wie die derzeitige Gesundheits-, Arbeitsmarkt- und Lohnpolitik, die Umwelt-, Wohnungsmarkt- und Zuwanderungsprob-lematik, kann man wirklich nur als niederträchtig bezeichnen. Ebenso wie diese Lobbyistengilde, die unstillbare, vollkommen aus dem Ruder gelaufene, Bonus-Gier der Bosse, selbst bei allergrößten Misserfolgen und all die Kumpaneien, Seilschaften und Vetternwirtschaften. Dass es den Verantwortlichen mal richtig böse auf die Füße fallen könnte, wird wahrscheinlich ein Traum bleiben. Wo ist er geblieben, der Geist der 68er? Merken die nix auf den Unis, oder denken die allen Ernstes, dass ihre Zukunft als Bachelor oder Master für "Weiss-der-Deibel-was" in trockenen Tüchern ist? Stimmt, anderswo auf dem Globus sieht's, sicher meist aus denselben oder ähnlichen Gründen, viel, viel bitterer aus, aber kann man damit all das hiesige, derzeitige Unrecht rechtfertigen, bzw. schön reden mit diesem "Jammern auf hohem Niveau"-Quatsch? Da bleibt ja fast nur die Hoffnung, dass eines hoffentlich nicht allzu fernen Tages (ich würd’s schon gerne noch erleben) ein randalierender, weil abgehängter und leidender Mob diese Kreaturen und ihre Plagen massakriert. „Vive la revolution!“ Hat doch schon mal recht ansprechend geklappt, oder?

 

Die Menschendichte in den Ballungszentren hat beängstigende Formen angenommen und deren Auswirkung auf Lebensqualität und Stimmung in der Bevölkerung ist ja bekanntermaßen eklatant, pardon: prekär! Wir sind schon seit Jahren viel zu viel Menschen auf dem Planeten, sägen wirklich jeden Ast ab, auf dem wir – noch – sitzen. Eine langfristige, gesunde Ernährung ist schon jetzt fast nicht mehr möglich, weil die benötigten Mengen nicht mehr ohne üble Machenschaften produzierbar sind. Aber alle faseln vom weiteren Wachstum, wollen immer mehr Menschensilos in die Landschaft pflanzen, dabei gibt's für immer mehr der "Insassen" immer weniger Arbeitsmöglichkeiten.

 

Und dann ist da noch die Sache mit dem CO2. Man steht nur noch in Staus im Autofahrerland BRD, Parkplätze werden unbezahlbar, man wird bei jeder Gelegenheit, auch von Staats wegen, abgezockt und/oder betrogen. (Jüngste Beispiele: Abgasskandal u. CO2-Abgabe, politisch famos begleitet von einem beScheuerten Hirni). Es gilt schon jetzt als erwiesen, dass die Umweltbilanz der E-Fahrzeuge grottenschlecht ist, aber sie stürzen sich mit wildem Aktionismus darauf und machen auch hier wieder den Konzernen die größten Zugeständnisse. Ja, logo, was denn sonst? Selbst wenn man jetzt auch parallel dazu die Brennstoffzelle wieder hervorkramt, vor langer Zeit aus Profitsucht eingemottet. Sollte sich diese als die brauchbarere Variante herausstellen, werden die Chinesen, oder andere Kling-Klangs, wieder diejenigen sein, die es in bekannter Manier, und fragwürdig geführten Produktionsstätten, provitabel ausschlachten, weil man sie heute schon „reinlässt“ in die Kemenaten der Entwickler, ihnen sogar nennenswerte Aktienanteile der entsprechenden Firmen zugesteht und damit die Eintrittskarten in die EU ausstellt. Ich bin sicher, auch das wird den europäischen Globalisierungsstrategen noch sehr leid tun…  Na, ja, eigentlich auch egal!

 

Der „mündige“ Bürger wird im großen Stil, selbst im ganz privaten Bereich, bevormundet und gegängelt. Aber überall da, wo es der Einfachheit halber opportun erscheint, weil es den Staat ein wenig Geld kosten könnte, wo vielleicht auch mal bestimmten Kreisen die Stirn geboten werden sollte, kneift man, fordert man plötzlich Eigenverantwortung des Einzelnen: Bei KVs, bei Altersvorsorge etwa, selbst beim Lebensmittelkauf. Tierschutz oder Insektizideinsatz sollen sich über „wenn‘s keiner mehr kaufen würde….“ regulieren. Dass auch hier die untätige Politik schuld daran ist, dass sich sehr Viele etwa vorhandene Alternativen "mangels Masse" gar nicht mehr leisten können, wird sorgsam verdrängt.

 

Und das alles werden auch die Clowns, die nun eine neue „Regierung“ darstellen wollen, nicht ändern. Glänzen, wie gehabt, durch Unfähigkeit und/oder Ignoranz und Selbst- und Geltungssucht in ihren inner- u. außerparteilichen Positionskämpfen. Großkotzige und überflüssige Bauprojekte und damit verbundene unfassbare Verschwendung von Geldern, die anderweitig viel sinnvoller einsetzbar (gewesen) wären, unterstreichen das doch eindrücklich. Wenn man wenigstens eine gerechte und vor allem europaweit angepasste Firmenbesteuerung hinbekäme wären die meisten Finanzlücken Geschichte. Da könnte man BER und Stuttgart21 u.v.a.m. mit einem nonchalanten „Hoppala!“ abhaken. Die Kassen für Renten und andere Sozialleistungen wären am Überlaufen. Andererseits: Über die Rentenzahlungsdauer braucht man sich eigentlich ohnehin keine Sorgen mehr zu machen. Das Problem ist im Grunde heute schon gelöst, denn: Agrar- und Viehwirtschaft, zusammen mit der Nahrungsmittelindustrie, sind ein sagenhaftes Inferno an Blödigkeiten, welches die Menschen ohnehin zuverlässig sukzessive vergiftet. Dennoch sind alle Polit-Plaudertaschen felsenfest davon überzeugt, dass die kommenden Generationen immer älter werden…. Wetten, dass nicht !?!

 

Von Außen- und Europapolitik, und Allem, was damit zusammenhängt, will ich erst gar nicht groß anfangen. Da kriegt man ja sofort das "Kalte Grausen". Ich war dereinst absolut für ein gemeinsames Europa. Irgendwie ist mir aber auch der Glaube daran früh abhanden gekommen, da ich erkennen musste, dass da wieder mal Profilsucht von Einzelnen diese „Vereinigten Staaten von Europa“ viel zu schnell mit, damals wie heute, völlig untauglichen Mitgliedstaaten zu einem kränkelnden Monstrum aufgeblasen hat.

 

Dass Demokratie, im reinen Wortsinn, sicher nicht der Weisheit letzter Schluss ist, ist mir auch schon immer klar gewesen. Aber das, was unter diesem Begriff veranstaltet wird, hat mit dem gut gemeinten griechischen Original so wenig zu tun, wie der reale Sozialismus mit Marx' Ideen. Irgendein Schlaumeier hat mal formuliert, dass die Gesamtmasse der Intelligenz auf dem Planeten unveränderlich ist, wie z.B. der Anteil an Wasserstoff. Sie verteilt sich leider nur auf immer mehr Individuen. Bei den paar Griechen in der Antike mag's daher noch leidlich geklappt haben mit diesem System, aber heute.... Der moderne „homo sapiens“, längst zum "homo idiotens" mutiert, kann eine Sache ganz offenkundig nicht: Sich eine Staatsform einrichten, die ähnlich perfekt funktioniert wie der tropische Regenwald, die den Neigungen und Fähigkeiten aller Beteiligten angemessen Rechnung trägt. Bei aller Intelligenz, die's zu verteilen gab, DIESE Fähigkeit hat die Evolution bei ihrer Genkonzeption, wahrscheinlich schon vor besagter Mutation, glatt übersehen. Die "Ära Mensch" wird eine sehr kurze, nichts weiter als eine globale Diarrhö....

 

JA, mir und Meinesgleichen werden wohl die meisten der zu erwartenden Kelche noch erspart bleiben, aber auch wir können im Grunde nur inständig hoffen "dass unser Rende und Pangsione weidähin sischä sinn". Ich bleibe dabei: Die Lebensumstände, insbesondere in DE, liegen für die Meisten immer ärger zwischen beschwerlich und beschissen und ich bin heilfroh, es noch rausgeschafft zu haben, früh genug geboren zu sein, um mein Altenteil auf einem noch und wohl auch bis auf Weiteres beschaulichen Eiland am äußersten Rand Europas zu verpulvern und wirklich genießen zu können und der hier herrschende ewige Frühling ist das I-Tüpfelchen auf dem Ganzen.

 

Alle „Normalbürger“, die noch gute Chancen haben irgendwelche Renten zu erhalten, können nur noch hoffen, dass bis zum Erreichen derselben das ganze System auf steuerlichen Füßen steht, sonst wird‘s sehr, sehr bitter. Leider spricht immer noch nichts dafür, dass DAS mal angegangen wird. Sicher ist für mich: Alle Rechnungen können und werden SO nicht mehr aufgehen. Etwas Glück hat allenthalben, wer dann vielleicht noch Wohneigentum besitzt, wo immer das auch hergekommen sein mag, was die monatlichen Fixkosten geringer ausfallen lassen könnte. (Hoffentlich halten Dach und Heizung….)

 

Ab 50J. bekommt man seinen jährlichen Bericht zu seiner zu erwartenden Rentenhöhe. Und??? Was sieht man da??? Tja, da muss man halt privat vorsorgen, gell, laut unserer "Schlaumeier"…..;-), "Riestern"? Hahaha, wovon denn? Abgesehen davon, dass dies ohnehin ein Mega-Flop wäre.

 

Wie kümmerlich es global um die geistige Verfasstheit der Biomasse Mensch steht, zeigt ja in ernüchterndem Ausmaß die Wirkung des kleinen Mägdeleins aus Schweden mit ihrem „Fridays for Future“. Ach, was, tatsächlich? Es steht schlecht um den Planeten? Waaas, Erderwärmung, Umweltvergiftung, Artensterben? Ei, sowas! Wie konnte das passieren? Wer hat denn hier die Aufsicht??? Plötzlich setzt ein selbstgefälliger, ignoranter, bayrischer Politlümmel Umweltschutz auf die Agenda. Ein Wunder, ein Wunder!

 

Nein, es steht natürlich nicht schlecht um den Planeten – es steht sehr schlecht um den „Homo idiotens“ und das ist nur gerecht. Leider sind auch andere, unschuldige Arten betroffen, das ist freilich in hohem Maß ungerecht. Da hilft wohl auch kein Aufbäumen der Jungen mehr. Das Thema ist durch, die Würfel sind längst gefallen. Befasst euch schon mal mit dem Thema „Aussterben“.

 

 

 

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